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Dienstag, 11. Januar 2011

11. Januar 2011

So dies war eine ziemlich ponstanige und bufenartige Nacht! Aber dafür konnte ich einigermassen durchschlafen und hatte keine Schmerzen bis ich aufwachte... das Aufwachen war einfach unbeschreiblich schön. Die Nasenlöcher waren komplett geöffnet, dass die Schleimhaut völlig drocken war und da die Nase in allen Ecken kein einziger Tropfen mehr vorweisen konnte, war dementsprechend der Hals genau so. Man spürt wie die Haut gespannt ist, die Entzündungen brennen und es ist fast schon schmerzhaft taub. Ja, dieses Gefühl ist so erwärmend und schön, dass ich dies mit Menschen teilen möchte die mir aus bestimmten Gründen nicht so Nahe stehen. Dies würde bestimmt eine tolle Freundschaft auf lange Zeit ergeben.

Nun also sitze ich im Zug. Wenigstens erfreut mich die Umgebung! Bei einem Abteil vor mir sitzt ein Mann. Ich sehe seinen Kopf nicht, dafür ab und an seine Hände. Ich glaube man nennt dies Yoga. Er sitzt stocksteif-schlafend da und dann gehen seine Hände plötzlich hoch in die Lüfte. Oh nein, Zuckungen bei einem Schlafenden sehen anders aus. Er hat bestimmt die Augen so verbissen zu, damit er die ganzen Leute nicht bemerkt welche ihm fragende Blicke schenken wie; Hee du, St.Urban ist in die andere Richtung oder; es nützt alles nichts, du kannst die Hände noch lange in die Lüfte strecken, Gott hat dich nicht gesehen, wie wärs mit; hui der musste aber eine Menge Wäsche an die Leine hängen, jetzt kann er dies sogar mit geschlossenen Augen.

Für diesen Tag bin ich hoffentlich genügend mit Medikamente gerüstet, ich nehme sie sogar Pflichtbewusst ein!!

Tag überstanden und anders als befürchtet gut. Am Morgen ging es mir in etwa so wie Gestern. Schmerzen, laufende Nase, Druck im Ohr, völlig Schlapp etc. Aber am Nachmittag änderte sich alles. Es geht mir schon nicht gerade top, aber gerade so, dass ich zufrieden über die Runde komme, da ich denke es könnte noch schlimmer sein. Nach der Arbeit um 17 Uhr ging es direkt in den Neubau des Spitals für eine Weiterbildung bis um 19 Uhr. Dann bin ich wie immer auf das Tram gerannt und nun sitze ich im Zug. Dann kurz nach Hause um 21:15 wieder auf den Zug zu rennen. Ich gehe Salsa tanzen. Jedes Mal habe ich Hoffnung, dass ich mehr tanzen werde. Mal schauen.

Übrigens, apropos Schusseligkeit: Ich ging noch schnell zur Migros um einen happen Essen zu holen. Ich nahm ein warmes Pizzabrot mit, dies war in einem Papiersäckchen eingepackt. Auf dem Weg zum Zug, lief der Käse raus. Ja jetzt kann man es denken. Natürlich hielt das Papier nicht stand, so dass das Brot unten raus auf den Boden viel. Mmh lecker. Das war Mal wieder peinlich. Aber es hätte eigentlich noch schlimmer kommen können, wenn es gerade Stosszeit gewesen und hinter mir eine Menge Leute gelaufen wären. Dies war aber zum Glück nicht so. Stellt man sich vor, dass hinter mir jemand auf das Brot gestanden und ausgerutscht wäre. Diese Person hätte sicherlich wahnsinnig nette Worte gefunden(?). Evtl. hätte sie gar nicht mehr sprechen können, da sie auf den Kopf gefallen und bewusstlos liegen geblieb. Dies wäre dann zu meinem Glück geworden, denn ich denke die überaus freundlichen Worte hätte ich nicht so gut verkraftet.

1 Kommentar:

  1. Ueber den Neubau des Spitals berichtete kürzlich das Schweizer Fernsehen.

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