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Montag, 7. Februar 2011

Flohmi, Flugzüüg und meine Donna. Alle waren da. :-)

5. Februar 2011

Einen wunderschönen guten Morgen schönes Wochenende. Die Sonne scheint, bin schon unterwegs und hab meinen „English Breakfast Tea“ dabei. Besser kann ein Wochenende kaum beginnen. Um 2 Uhr Morgens war ich Gester/Heute Zuhause. Bin sofort eingeschlafen. Um halb 9 Uhr heute Morgen bin ich erwacht, eingemummelt wie immer und vom Tiefschlaf aufgerissen. Ok, ein bisschen die Welt schwärzer als schwarz sehen am Morgen früh ist auch am Wochenende in Ordnung. Denn ich musste unbedingt noch duschen bevor es los ging. Als ich nämlich Gestern nach Hause kam, bin ich fast auf dem Klo eingeschlafen. Ich unterband es daher noch in die Dusche zu stehen. Denn ich kann ab und an auch im Stehen schlafen und in der Dusche wenn ich müde bin, falle ich in Trance. Die Welt habe ich vorallem verflucht, da ich wusste; Elsbeth!, du musst noch Duschen. Am Morgen früh jede Menge Wasser. Wööööö! Habs überstanden. Danach Rüeblis wuscheln, betten, mich anziehen,- dass man sieht, dass ich es bin und dann auf den Zug rennen. In einem guten Laufschritt habe ich ca. 4.5 Minuten zum Bahnhof. Mit meiner Schwester etwa 10 Minuten(laaaaangsam) und wenn ich voll Dampf und volle Kraft voraus auf meiner Liste stehen habe, habe ich von Tür zu Zugstür ca. 2.5-3 Minuten. Je nach Stosszeit und Gleisentfernung(ja das ist ein Thema für sich, da köntte ich Bücher schreiben). Hatte heute 3 Minuten. Ging nach Zofingen zu einem Bekannten meiner Familie. Er hat mich, seit ich etwa 13 Jahre alt war immer unterstützt und mich auf meinem Weg begleitet. Er gab mir viele Male Kraft und gab mir Mut Dinge selbst in die Hand zu nehmen und als ich wieder einmal am Rande des Wahnsinns stand und aufgeben wollte, war er der erste Mensch der mich hörte und sah. Er gab mir Kraft nicht aufzugeben und war eine stützende Hand bei meinem Heimauszug als ich 18 Jahre alt war und allem sonstigen Erlebten. Und nun schaut mich an, völlig „spinnsch“, verdreht und chrüsimüsisch steh ich da und fühle mich wohl in meiner Haut wahnsinnig und duftend wohl. Hab ihm Vieles zu verdanken. J

Leider geht es ihm gesundheitlich nicht mehr so gut. Dies macht mich schon traurig. Hab ihn heute wieder mal voll geplappert. Ja das kann ich gut. Das Problem bei mir ist, dass man mit mir über Gott und die Welt reden kann, ich finde immer Worte,- jede Menge. Nach meinem Tee und 147`699`142 Worte ging ich wieder. Nun sitze ich im Zug und gehe nach Zürich an den Flohmi. Muss noch kurz nachschauen, wo der schon wieder ist. Bin mit der Stadt Zürich nicht eins. Ich glaube, die Stadt und ich sind uns einig, dass wir uns nur von Ecken her betrachten sollten. Denn die Stadt(geografisch, Trammässig, Dialekt und die Mentalität) liegen mir nicht und die Stadt mag meine Einstellung nicht. Da die Stadt jedoch jeden Rappen gebrauchen kann, sehen wir uns ab und zu und schauspielern uns eine gegenseitige künstliche Nettigkeit vor. Die Stadt will mein Geld, ich will ihr Flohmi.

So fertig Nachmittag. Es dunkelt wieder ein. Ja mein Nachmittag was sehr spannend.

Flohmi, Flohmi, Flohmi= jede Menge zu sehen, viele Eindrücke und Menschen. Sehr spannend die Verhaltensmuster zu begutachten teilweise. Noch eine kurze Geschichte: Beim Flohmi angekommen, sah ich beim 3. Stand geradewegs Schuhe zum verlieben. Sie wollte 7 Franken. Ich dachte: Nein danke. Ich nahm mir vor, wenn ich durch bin, gehe ich schauen ob sie die Schuhe noch haben. Wenn ja nehme ich meinen Mut zusammen und probiere zu „märte“. Siehe an sie waren noch da. Jetzt war der Ehemann von ihr da. Er wollte geschlagene 10 Franken. Da platzte es aus mir raus wie bratenes öl aus dem Ofen: „10 Franke? Das esch jo viiil zviil!“. „ Wie vil würde si denn gee?“. „5 Franke“. Ergebnis: Gekauft! J

Eingekauftes vom Flohmi:

18 Knöpfe(es waren Mal 19, aber der eine kann ich nicht mehr aufspüren), 1 „Kitschchetteli“, 1 Pilledose(mini), 1 Paar Schuhe, 1 Ring, 1 dünne Jacke, 1 Jäckchen und eine dünne Decke(die Farbe hat mir gefallen). Gesamteindruck: Höchst zufrieden. Flohmigesamtkosten: 28 Franken. J

Nach dem Flohmi lief ich in die grosse Einkaufsstrasse zurück,- da eine Demo gegen Mubarak statt fand konnte ich nicht Tram fahren. Etwa 200-300 Leute waren es welche die Tramstrasse entlang liefen und immer wieder laute Rufe von sich gaben, aber friedlich(soweit ich es mitbekommen habe). Bei der grossen Einkaufsstrasse angekommen ging ich noch in die Läden wobei ich noch andere Kleinigkeiten erwarb: 1 mal Strümpfe, 1 mal Unterwäsche und 1 mal ein Kleidchen. Gesamtkosten: 23 Franken. Zufrieden? Und wie.

Es war ein wunder, wunderschöner Tag heute. Die Sonne schien, man spürte die Wärme, die Leute waren fröhlicher und die Stimmung leichter, sogar in Zürich spürbar!

Als ich bemerkte, dass ich mit Zürich durch war, blutete mein Herz. Ich konnte doch nicht schon um 3 Uhr Nachmittags nach Hause gehen. Wo sollte das hinführen und da war wieder mal das erhellende Licht! Nichts da mit Heim gehen. Auf zum Flughafen. Da war ich nun dort und war eine geschlagene Stunde nach meinem Restaurant im Airport am suchen und hab mich 27 Mal verlaufen. Es gibt ein Restaurant, wobei man mit dem Lift hochfährt, angekommen muss man unbedingt ans Fenster sitzen. Der ganze Blick über den Flughafen, faszinierend. Leider habe ich es nicht gefunden. Dafür habe ich hautnah ca. 10 Wiedervereinigungen mitbekommen. Ich setze mich einen Moment beim Ankunftportal hin. Ja immer wieder herzergreifend. Ich möchte dann auch mitdrücken(umarmen) gehen. Sooo schön. Fast Tränen gerührt lief ich dann mit meinen 1000 Taschen weiter und suchte und suchte. Nun bin ich auf dem Heimweg. Ach was ich noch erwähnen muss: Die Zuschauerterasse war bereits zu, leider. Sonst hätte ich das Restaurant nicht so lange gesucht. Egal, ein paar Flugzeuge bekam ich dann doch noch zu Gesicht, wenn auch nicht von sehr Nahe.

Nun ist es 1 Uhr Morgens und ich gehe schlafen. Meine Donna war heute zum ersten Mal in Gebrauch. Sie hat ihre Sache richtig gut gemacht, nun habe ich weitere 3 anziehbare Hosen und 1 geflicktes Gilet.

Danke DONNA. DSUB.(DSUB= Dicke-Schomtz-Ufe-Buch)

1 Kommentar:

  1. Logik
    Auf dem Aktienmarkt gibt es Aktien zu kaufen
    Auf dem Devisenmarkt gibt es Devisen zu kaufen
    Auf dem Gemüsemarkt gibt es Gemüse zu kaufen
    Auf dem Stierenmarkt gibt es Stiere zu kaufen
    somit gibt es auf dem Flohmarkt Flöhe zu kaufen, basta.
    Alles andere wäre wider jegliche Logik.

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