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Donnerstag, 31. März 2011

Samstag, 19. März 2011

Diese Nacht war wirklich schön. Ich schlief ohne Unterbruch ca. 6 Stunden. Als ich aufwachte merkte ich, dass ich über Nacht Halsweh bekam. Naja egal, der Schlaf war seit langem wieder Mal gut und ich fühle mich auch mehr fit. Am Morgen um halb 11 Uhr spurtete ich in die Migros und kaufte kurz ein. Habe einen meega schönen Blumenkohl gefunden.

Am Mittag machte ich mich auf den Weg und ging nach Zürich Hardbrücke und besuchte einen Kizombakurs. Dieser Tanz wird sehr, sehr nahe getanzt. Aber ich finde ihn so schön weil man sich einfach fallen lassen kann. Wenn man den richtigen Tanzpartner hat geht das ganz gut. Nun ja ich „durfte“ mit einem 18-jährigen jungen Mann tanzen(aussehend wie 16!). War sehr...sagen wir mal „speziell“. Ich hoffe ich habe mich nicht strafbar gemacht. Er bemühte sich offensichtlich.. . Ich dachte bei Kizomba braucht es nicht so viele Worte... Bei ihm jedoch schon. Mein Rücken nahm Schaden. Ich glaube er sah mein Rücken als Spielbrett und ging mit aller Gewalt dahinter(das war seine Art zu Führen!). Oh hatte ich weh. Ich lief einmal von ihm weg und dann musste ich alles loswerden was gar nicht geht. Er nahm alles an und war eigentlich wirklich ein Lieber. Aber mit Tanzen hat er es glaube ich nicht so.

Am Abend schlief ich dann nochmals bis um 10 Uhr und dann war ich ready! Ich ging Tanzen. Wir gingen an eine Kizombaparty nach Zürich wieder an den Ort wo der Tanzkurs war und ich kann euch sagen; ES WAR SOOO SCHÖN.

Nur muss ich, weil ich ja so eine Schnedertante bin was los werden: Ich habe getanzt! Die ganze Nacht lang und niemand hat mich davon abgebracht. Wie gesagt; Kizomba ist ein sehr langsamer und gefühlvoller Tanz, daher nicht sonderlich anstrengend. Ich habe sogar 3 Mal um einen Tanz gebeten! Ja gut das eine Mal fragte ich den Cousin meiner Kollegin, also kein Unbekannter aber nichts desto trotz. Mein Herz war sooo zufrieden, trotz kratzigem Hals und Kopfschmerzen, dies konnte ich schon fast vergessen.

Als wir da waren und uns einen Platz suchten, viel mir ein Mann auf am Nebentisch. Meine Kollegin meinte, wenn ich so weiter rüberstarre, denkt der noch ich mach ihn an. Also 1.: So offensichtlich war das nicht und 2. Schauen ist erlaubt! J Nun gut, nach ihrer Bemerkung unterliess ich es mein Kopf nur schon in diese Richtung zu bewegen. Meine Kollegin ging dann tanzen. Ich sass da und schaute den tanzenden Paaren zu und war wahnsinnig fasziniert. Plötzlich stand vor mir dieser Mann vom Nebentisch. Er bat um einen Tanz. Kizomba zu tanzen ist nicht gerade einfach (vorallem nach einer halben Vergewaltigung am Nachmittag), so liess ich mir die Bemerkung nicht nehmen, dass ich ein Nullprofi bin. Dies schien ihn nicht wirklich zu stören. Ja um ehrlich zu sein war Elsbeth etwas aufgeregt. Natürlich versagte ich auf ganzer Strecke beim Tanzen, ausser dem Grund-Grundschritt, wollte nichts gehen. Warum? Es gibt 2 Schuldige!!! 1. Der Bube vom Tanzkurs am Nachmittag bei dem ich mich schon fast strafbar gemacht habe und 2. Mein Kopf.- Der studierte definitiv zu viel. Zu fühlen und führen zu lassen ging ja gar nicht. Ich liess aber Gott sei dank seine Füsse in Ruhe und lag auch nicht am Boden aus Gründen wie verknoteten Beinen.. . Nein ich konnte es nur nicht. Er nahms mit Humor,- denke ich. Es war wirklich schön mit ihm zu tanzen und ja um ehrlich zu sein, er war sicherlich auch nicht unattraktiv; gross, gut gebaute Figur, schönes Gesicht(sehr wichtig) und was auch speziell war;- afrikanisch aussehend also dunkel. ABER: Ein waschechter Zürcher Dialekt und beim 1. NÖD musste ich ganze 2 Mal leer schlucken um das zu verkraften. Da er nicht gerade schlecht aussieht, sah ich ihn halt an und konnte ihm gerade nochmals verzeihen(ich sehe eben gerne Menschen an!). Ja sehr oberflächlich werdet ihr jetzt denken aber: Wer sagt, dass der erste Eindruck schon viel über den Charakter aussagt der lügt in Grund und Boden! Beim ersten Eindruck beim Mensch welcher vor einem steht, bei dem kennen wir weder seine Stimme, noch seine Mimik und Gestik und schon gar nicht sein Charakter. Wir sehen vielleicht den Ausdruck seiner Augen, die manchmal viel ausdrücken, aber der erste Eindruck ist nun Mal die Fassade und die jeweilige subjektive Empfindung dazu! Ich finde das nicht zu oberflächlich wenn man sagt; „also mir muss der Mann auch optisch „entsprechen“ denn genau da fangen die Unterschiede an! Die einen sagen, nun also einen Bierbauch beim Mann geht ja gar nicht, die anderen möchten gepflegte Hände haben oder dann gibt’s jene welche grosse oder kleine Männer möchten und das alles äusserst unterschiedlichen Gründen. Nun meinerseits, was mir sehr wichtig ist; ist die Grösse und dass dieser Jemand ein schönes Gesicht hat und Ausdruck in den Augen besitzt. Das ist das Erste worauf ich mich achte ob nun absichtlich oder nicht, dies passiert einfach.

Nun ich tanzte wie gesagt mit ihm und es war wirklich schön. Da er eine tolle Grösse hatte um die 180, konnte ich meinen Kopf einfach anlehnen. Bei Kizomba rentiert es sich, wenn man die Augen schliesst, es ist noch viel intensiver. Dies tat ich dann auch und das zum ersten Mal. Nach ca. 15 Minuten tanzen begleitete er mich an meinen Platz und bedankte sich und sagte er würde sich freuen auf eine nächste Gelegenheit. Ja mein Herz übte in diesem Moment etwas Konditionstraining.

Danach war ich auch ohne ihn immer tanzend unterwegs. Ich liess es mir aber nicht nehmen ab und an mal in seine Richtung zu blicken. Netter Weise war er plötzlich weg. Da sass er nun irgendwo an einem Tisch mit einer Frau und tanzte dann mit ihr. Mein Gedanke: „Zum ersten Mal konnte ich mit einem netten Mann tanzen welcher mir sympatisch war und nun ist er weg. Du hast zwar soeben verloren aber schön wars trotzdem. Jäno.“ Nach 1 WC-Besuch traf ich dann aber wieder auf ihn. Ich schnappte ihn und wir gingen dann noch 2 Mal tanzen. Nun da sassen wir und redeten. War schon sehr witzig sich mit einem astrein-sprechenden afrikanisch-wurzelnden Zürcher zu unterhalten und es war ganz ok. Wobei ich merkte, dass nicht die gleiche Wellenlänge bestand war beim Thema Sarkasmus, Ironie und schwarzer Humor. Seine merkwürdigen Blicke sprachen Bände...oje.. . Nun Entschuldigung aber die Bemerkung muss sein: Ein Zürcher in Ehren. J Und zur Verteidigung: Einem Berner wäre es nicht besser ergangen. Es war eine wunder, wunder schöne Nacht. Meiner Seele war das Balsam. Um das zu besiegeln, liessen wir uns noch kurz bei einem Dönerstand nieder und gingen dann tot müde nach Hause. Und ja gut möglich dass ich in den nächsten Tagen diesen noch etwas unbekannten und netten Mann wieder treffe.

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