Montag, 28. März 2011
Hatte leider keinen so guten Morgen. Hustete wahnsinnig viel und hatte Kopfschmerzen, beim Aufstehen fuhr ich dann dementsprechend eine Karussellrundfahrt.
Die 50% Arbeit rendiert sich zur Zeit. Ich habe wieder Kraft für die Arbeit. Und wenn es mir zu viel wird ist mein Gewissen trotzdem beruhigt, da ich weiss am nächsten Tag habe ich frei. Ich habe wieder mehr Spass und kann mich freuen. Dies merkt das Team auch, denn viele Fragen mich ob es mir wieder besser geht... nun gut. Meine seelische Verfassung, legt devinitv wieder an Optimismus zu, aber; ich mache mir etwas Sorgen wenn ich wieder 100% arbeite. Ich dache seit ich diesen Virus habe schon ca. 76 Mal, dass ich nun auf dem Heilungsweg bin und darauf haute es mich wieder in die Pfanne. Nach dem jeweiligen gearbeiteten Tag merke ich sofort, dass es etwas zu viel war. Da meldet sich entweder Kopfschmerzen, Halsweh, Gliederschmerzen, eine kleine Erkältung oder/ und Kreislauftiefpunkte als Dank. Hoffen und nicht mehr so viel fluchen habe ich gehört soll helfen.
Der liebe Zürcher,- ich nenne ihn ab sofort Ed,- hat sich heute nochmals gemeldet. Ich schrieb ihm zurück und denke, nun habe ich ihm alle Hoffnung genommen. Er schrieb, dass er an mich gedacht hätte und er verstehe was ich meine und das ich wohl recht habe. Seither ist Ed weg. L Für ihn ist es besser er geht auf Abstand, sammelt sich und kommt dann auf klarem und neutralen Boden auf mich zu. Ich will ihn nicht weg stossen, aber ich will auch nicht, dass er sich in etwas verrennt. Ich hoffe, er vergisst mich nicht und würde sich über eine Freundschaft mit mir freuen. Ansonsten verstehe ich es sehr gut und hoffe und wünsche ihm, dass er eine Frau findet, welche all die Liebe, Fürsorge und die Vertrautheit annehmen kann und Ed genau das gibt, was ihm gut tut und was er verdient und braucht.
Dienstag, 29. März 2011
Der Morgen verbrachte ich im Bett. Am Nachmittag ging ich kurz in die Stadt und kaufte das Nötigste ein.
Hier ein exklusives Gespräch mit einem Metzger im Coop:
Ich: „Grüezi“
Metzger: Grüezi, was cha ich ene gä?“
Ich: „Ich hät gärn es Pouletbröschtli, wenns goht eis vo de Chlinere.
Metzger: „Secher!..(suchend)..do häte mer es chlises aber schöns ond es bsonders härzigs.
Bei diesem Satz schauter der Kerl mich so eindringlich an, dass ich mich tatsächlich fragte ob er das Fleisch oder mich so betitelte. Ich nahm mein Poulet ging nach Hause und probierte mir krankhaft vorzustellen, dass dieses rohe Fleisch wirklich so „schön und härzig“ wär. Aber das wollte nicht so recht...ich hasse rohes Fleisch. Da bekam ich direkt „Güggelihut“, da ich mich doch tatsächlich fragte ob dieser Satz aus seinem Mund etwa doch 2-deutig gemeint war... ich hoffe von Herzen nicht. Die Fleischer,-sagt man,- lieben ihre ausgestellte Fleischsorten wie ihr eigenes Haus. Ich hoffe von Herzen, dass er sich in mein kleines, schönes und herziges Fleischstück verliebt hat und dies so immer bleiben wird!!! In der heutigen Zeit weiss man ja nie. Bunga-Bunga kann man da nur sagen. .
Zurück bei meinem Wohnblock angekommen, wartete ich auf meinen Lift und da sah ich plötzlich einen Mann. Dieser Herr war eine Liebschaft aus früherer Zeit. Der war mir damals wirklich zu viel. Um jede Zeit stand der vor meiner Tür rief mich an und wollte mir vieles geben was ich gar nicht wollte. Er nervte. Ich konnte ihm auf alle Wege sagen, dass er runterfahren soll, begriff es aber nie. Er kam natürlich heute prompt zur Eingangstür hinein und freute sich äusserst kitschig mich wiederzusehen. Keine 3 Sätze weiter, erzählte er mir alles über sein doch so tolles Leben und ich spielte meinen Part so gut mit, dass ich mich in Hollywood mit dem Oscar gesehen habe. Natürlich stand ich überfreundlich, hochinteressiert und wahnsinnig mitfreuend da und liess ihn Herr Gott nochmals einfach lafern, irgendwann kommt bestimmt einen Punkt!,- dachte ich. Der hatte aber jede Menge zu erzählen, ohne zu fragen weiss ich nun so viele Dinge die ich gar nicht wissen wollte:
>Verheiratet
>Vize-Europameister im Kickboxen
>Wird bei der diesjährigen Weltmeisterschaften antreten
>Hat neu einen Club in Zürich
>Seinen Fastfoodstand hat er erweitert
>Besitzt eine kleine Bar
>Seine Ehefrau findet es überhaupt nicht toll, dass er Kampfsport macht und möchte lieber Kinder mit einem ruhigen Ehemann, als ein verschlagener, blauer Typen neben ihr im Bett zu haben
>Als ich ihn kannte wog er,- so wie er mir berichtete 90 Kilo, mittlerweile wiegt er satte 112kg. Ich sag nur wow!!! Ich hab übrigens keine Waage Zuhause, also war dies gesamthaft gesehen das Interessanteste von allem.
>Er findet sein Leben überirdisch „cool“.
Zu all dem kann ich nur eines sagen:
Leiden Sie an Statussymptomen? Kommen Sie zu uns..wir helfen Ihnen.
http://www.youtube.com/watch?v=RucC6oxTAtY&feature=related
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