Ab dem 30 April 2011 bis heute den 25. Mai 2011
Meine Lieben der Tag müsste nachgezählte 48.25 Stunden haben, damit ich mit allem was ich machen möchte in meinem Leben überhaupt noch nachkomme. Es gelingt mir nun absolut nicht mehr jeden Tag im Blog zu schreiben und wenn ich es versuche, dann bin ich letztlich restlos unglücklich weil es einfach nicht hinhaut. Durch die letzten Wochen wobei viel passiert und Neues begonnen hat, muss ich nun bei teils Sachen reduzieren. Damit mir das Schreiben noch Spass macht, werde ich in der Woche 1-2 Mal blogen, bitte habt Verständnis.
Bis zum 1. Mai ist eigentlich nicht viel Spezielles passiert. Ich bin immer noch äusserst dankbar, eine Arbeit von Montag bis Freitag zu haben und auch ansonsten läuft das Leben(etwas zu viel manchmal, aber es läuft..). Zur Zeit bin ich etwas verletzlich angehaucht, da es wieder die Zeit ist in der ich meinen verstorbenen Freund kennengelernt habe. Ich bin dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte, es war in meinem Leben bis jetzt eine der schönsten Zeit. Aber den Schmerz und die Trauer welche man danach durchlebt, vergisst man nie. Ich hätte nicht gedacht, dass man das überhaupt verkraften kann. Die Angst so was oder nur schon in geringster Weise nochmals zu durchleben ist bei mir schon recht gross. Ich verstecke mich gerne hinter einer Felswand am Nordpol neben dem Himalaya nur 1000m oberhalb von ihm. Ein fremder Mensch hat es nicht so einfach mit mir (ich weiss, ist nicht gerade eine gute Vorraussetzung so den Mister Perfect kennenzulernen). Ich überspiele es gerne mit sarkastischen, ironisch-humoristischen Einlagen was auch wirklich gut gelingt, so bin ich kaum zu erreichen und unantastbar, was mir Sicherheit gibt. Aber manchmal in einem schwachen Moment bin ich schon etwas traurig. Auch ich, auch wenn ich manchmal so hart und unzerbrechlich wirke, auch ich suche manchmal nach Geborgenheit und Liebe (in einer vernünftigen Dosis).
Zum 1. Mai 2011:
Was für eine Ironie. Heute ist Tag der Arbeit und zugleich Sonntag. So können sich viele Arbeitergeber einiges Einsparen und müssen den Arbeitnehmern nicht freigeben.
Der Sonntag ist für Ruhe da. – ausser bei Elsbeth`s Familie.
Unser Vater kam mit uns ins Nachbarsdorf, damit wir kurz unsere Ü-Eier kaufen konnten. Danach gab es ein berauschendes Fest bei uns Zuhause. Gute Musik, jede Menge Ungesundes sowie z.B. Süsses und Salziges und riesen Spass mit meinen 2 jüngeren Geschwistern.
Zurück zum Tag der Arbeit: Leider sind 1. Mai- Demonstranten in Basel über die Grenze hinausgeschossen. Das alte Kinderspital am Rhein haben sie total verwüstet. Alle Geräte, welche für einen guten Zweck in andere Länder hätten weiter gereicht werden sollen, sind total kaputt. Diese Leute haben alles zerstört. Zugleich gab es 1 Schwerverletzter. Der viel vom Balkon im 2. Stock runter,- sollte ich da nicht riesen Erbarmen haben??? Ich halte mich da mit meinen Emotionen zurück; wer weiss wie viel er davon zerstört hat... Hätten die sich nicht ein anderes Ziel überlegen können? Das alte Kinderspital hat niemandem was getan und dort wurden Leben gerettet und gesund gemacht. Was hätte das sein sollen? Diese Menschen stehe ich mit Verachtung gegenüber und empfinde sie als minderintelligent, verstandsverblödet und riesen Vollidioten.
Was sonst noch in der letzten Zeit alles passiert ist und was ich alles unter anderem erlebt habe:
Zum einen bin ich willentlich ausgeraubt worden. In den letzten Tagen viel mir auf, dass ich am Morgen jedes Mal die gleichen Migros Mitarbeiter sehe und ihnen meine Wünsche an der Theke bekannt gebe und sie die Ersten sind mit welchen ich ein freundliches Wort rede und teilweise ein Lächeln über mein Gesicht bringe,- schon so was wie eine äusserst besondere Beziehung. Also dachte ich mir; so kann es nicht weitergehen, es fehlt die Abwechslung in unserem Konkubinat. Zufällig entdeckte ich eine Bäckerei beim Bahnhof geradewegs neben meinem Bus. Vielleicht verhilft unserer Migros-Elsbeth-Beziehung ein Fremdgehen wieder zu mehr Schwung, Pepp und Farbe,- also ging ich willentlich in diese Bäckerei. Dort gab es viele leckere Sachen,- wie Üblich. Vorallem etwas interessierte mich. Dort gab es mit Butter und Konfi gestrichene Gipfeli, da nahm ich natürlich eines und dazu gab es ein Süssteigbrötchen. Ich freute mich über diese gelungene Auswahl und war bereitwillig zu zahlen. Nun ratet Mal was ich für diese 2 Gebäcke bezahlt habe??? Knappe 8 Fr.-! Das nenne ich schon fast kriminell. Nun gut man muss schon sagen, meine Auswahl war wirklich seit langem das beste Gebäck welches ich gegessen habe.. aber es reicht nicht aus, einen solchen Preis zu entschuldigen. Evtl. wenn ich Millionär bin werde ich diese Bäckerei nochmals aufsuchen, ansonsten trete ich dem Verein der Migros wieder bei. Da es bestimmt nächstes Jahr am 47. Oktember soweit ist und ich der einzige glückliche Gewinner der Lotterie sein werde, muss die Bäckerei keine Gedanken an einen Konkurs oder so verschwend...nur so nebenbei.
Von der Arbeit her wird es immer wie stressiger. Volle Stationen, keine reibungslose Abläufe weil man einfach noch nicht zu 1000 % alles weiss etc. etc. und das alles wegen dem Geld zu liebe. Heute hörte ich doch tatsächlich, dass unser big-Chef im Radio meinte, dass auch dieses Spital eingespart habe. Zum Beispiel so, dass bei in Rente gehende Angestellte, das Team von dieser Person kein neuer Mitarbeiter bekommt. Also wird nicht ersetzt. So kann man natürlich auch sparen....nicht vergessen das Klo-Papier 2 Mal zu benutzten, gell!!!,- denn wir arbeiten NUR mit Menschen und da ist kein Fehler wegen Stress, zu hohen Arbeitspensen etc. zu wenig.
Privat habe ich zur Zeit einige Baustellen. Zum einen hinke ich mit allem hinterher. Ich sollte aufräumen, endlich mal waschen, Rechnungen zahlen, meinen Berg voll Kleider flicken und das was auch noch wichtig wäre: Die Steuererklärung. In meiner Ausbildung hatten wir einen gut erklärenden Lehrer welcher uns von A-Z zeigte wie eine Steuererklärung auszufüllen ist. Lustig... er heisst wie ein Leser von meinem Blog; Walter. Die luzernische Steuererklärung finde ich überhaupt nicht schwierig, aber kommt Mal in meinen Kanton. Dort geht’s nur kompliziert! Mit allem! Die Autofahrer sind mühsam und schwierig auf den Strassen, die Mentalität könnte man mit einem noch so einfachen Test nicht beantworten.,- also auch schwierig,- wie Zürcher nur komplizierter!,- Züricher sind nur unfreundlich... und kommen wir auf meine Steuererklärung zurück. Da finde ich keine Worte mehr. Fragt euch Mal wie ich das bis jetzt jedes Jahr gelöst habe: AchtungJ: Ich legte mir einen Mann zu über diese Zeit JJJ. Haha also ja es hat sich halt immer so ergeben, dass ein männliches Wesen in meiner Umgebung warJ. Natürlich will ich mit dem nicht sagen, dass die Männer nur für die Steuererklärung gut sind..., ich nutze doch niemand aus... . Wisst ihr eigentlich, dass wenn Männer kochen können sie das wunderbar hinkriegen??? Auch beim Abwaschen machen sie eine wirklich gute Figur!
Zurück zu meiner Steuererklärung: Ich werde meine Sachen zusammen schaufeln und mit dem ganzen blättrigen Papierberg zu meinem Vater mit einem Hundeblick gehen. Dazu muss ich noch was erklären; Die Steuererklärung wäre sehr wohl machbar für mich aber:
-absolut keine Geduld um so Quatsch durchzulesen
-viel zu grosse manisch-depressive Schwankung vor und während dem Ausfüllen
-und Achtung das Beste: Ich habe und will einfach keine Zeit haben!!- hätte ich sie, würde ich zuerst all meine Jacken- und Hosenknöpfe annähen und würde diese tollen „Kantönliblätter“ so lange mit meinem Allerwertesten ansehen! Danke, danke!
Zu etwas Erfreulichem: ICH habe mir tatsächlich eine neue Tasche zugelegt und mir etwas geleistet in dem Gedanken, dass sie schon halten würde. Nach 3 Tagen riss der Bändel und ich konnte sie zurück bringen und bekam das Geld zurück. Die Tasche war genial und sehr sympatisch,- da passte alles!!! L
Zu meinen Tussi-Nägel: Ich habe eine neue Nägelmacherin in Basel gefunden, sie hat erst seit März ihr Laden, macht es aber wirklich gut. Zuvor war sie in einem Laden als Abteilungsleiterin im Büro. Sie wollte selbstständig werden erzählte sie mir und zog diesen kleinen Laden auf. Mit Erfolg. Sie schreibt keine roten Zahlen und sie ist im Geschäft mitten drin. Ich finde das beneidenswert. Das braucht viel Mut. Was man dazu sagen muss: Sie ist erst 31 Jahre alt! Respekt! Auch redet sie nicht so extrem um den heissen Brei herum. Sie ist nett und hat eine lockere Art. Wirklich sympatisch. Als ich dann zum ersten Mal bei ihr war und wieder zum Tram lief, machte ich noch einen kurzen Abstecher in einen Schuhladen und fand dort 2 Taschen welche ich mitnahm. Eine Knallweisse und eine Hellbraune. Nicht sehr speziell, aber sie sind genügend gross und der Bändel kann bestimmt nicht abfallen, da der Bändel auch aus dem Stoff der Tasche ist. Leider haben sie keine langen Bändel aber sie sind trotzdem bequem. Ich mag meine 2 neuen Taschen, aber es braucht noch einen Moment bis ich den Vorgänger richtig verkraftet habe. Die war einfach toll!
Am 8 März 2011 das war ein Samstag, war wieder Kizomba-Party. Jetzt ratet Mal wen ich dort wieder getroffen habe? Jo. Es war ihm sichtlich unangenehm, denn sein Geleistetes mit dem Telefon am Morgen früh um halb 6 Uhr kann man kaum so schnell vergessen. Das war schon peinlich. Trotzdem konnten wir miteinander gut reden und wir machten aus, dass wir später zusammen tanzen würden. Er kam dann tatsächlich, aber bittete meine Kollegin zum Tanzen. Er kam nicht zu mir, die ganze Nacht nicht und war dann einfach weg ohne Tschüss zu sagen. Das fand ich absolut nicht respektvoll geschweige denn anständig. An diesem Abend sah ich ihn wie er Alkohol trank und Zigaretten rauchte. Als ich ihn kennengelernt habe, war er noch „clean“. In meinem Leben werde ich keinen Mann mehr haben welcher raucht,- so nebenbei. Nun gut, für mich ist der Fall somit erledigt. Es gibt Menschen die können keine Freundschaft zwischen Frau und Mann führen. Ich hoffe er kam gut nach Hause mit dem Auto nach seinem Alkoholkonsum.. . Ich bin der Meinung, dass der Jenige welcher fährt absolut nicht trinkt. Ich arbeite im Pflegeberuf und mir ist absolut bewusst, was Alkohol nur schon nach einer geringen Menge machen kann. Kombiniert mit Müdigkeit, kann es ein hervorragendes Ende nehmen.
Mein Probezeitgespräch mit meinen 2 Chefs verlief wirklich gut!!! Bei meiner Eigenbewertung und sonstigen Merkpunkten kamen meine Chefs und ich auf das gleiche Endergebnis. Ich hatte wahnsinnigen Respekt vor diesem Gespräch, da ich Angst hatte, dass mein langandauernden Virus zur Sprache kam. Sie fragten tatsächlich danach, aber das wars dann auch schon. Danach freute ich mich umso mehr, dass wir auf den gleichen Punkt kamen und uns einig waren.
Ich habe(hatte) 2 neue Kurse. Zum einen habe ich mein Training in Taek won do gestartet. 4 Mal war ich da in engen Abständen. Die Grundschläge wie die Fussstellung sind ähnlich aber nicht ganz gleich. Auch gibt es Verteidigungsformen welche hier als Schläge gelten, welche bei einem realen Kampf kaum umsetztbar wären. Unser Meister ist wirklich top. Er hat von jedem einzelnen Respekt, ist freundlich, nimmt jeden ernst und setzt auf Achtung und Vertrauen, Anstand und Freundlichkeit. Dieser Mann ist top und ich schätze ihn sehr. Aber leider und dabei habe ich mich selber in die Pfanne geschossen... es ist nicht mein Training von früher. Ich ging schon fast mit der Überzeugung dorthin, dass ich mein Training einfach ein wenig in einer anderen Form wiederfinde. Aber das war einfach nur Leichtsinn und viel zu grosse Vorfreude. Es ist ähnlich aber eben nicht gleich. Das stimmte mich mit der Zeit unzufrieden. Trotzdem ich mir Mühe gab offen zu sein für Neues, stand ich in mir doch vor verschlossenen Toren. Ja mein Kopf und mein Herz haben einen wahnsinnig dicken Kopf. Ich muss da mal noch was ausholen also von Anfang an. Das erste Training war vorallem auf Ausdauer gesetzt. Ich freute mich wahnsinnig, dass ich dies noch hatte. Ich war nicht mehr so dehnbar,- darin war ich noch nie so besonders gut,- aber nach ein paar intensiven Trainings würde das bestimmt wieder zurückkehren. Vom Atmen her gings. Dies sage ich weil ich ein Lungenvolumen von 150% habe und ich früher nicht immer ganz genau wusste wie mit dem umzugehen. Da kam z.B. einmal beim Luzerner Stadtlauf die Ambulanz vorbei und kratzte Elsbeth vom Boden zusammen. Ich hyperventilierte. Dazu muss ich sagen, dass ich auch ein wenig unter Schock stand und etwas überfordert war. Beim Start schmissen mich 2 Ziegen um und ich hatte ein offener Arm und ein offenes Knie, welches mit Kieselsteinen ausgeschmückt war, natürlich stand ich auf und rannte weiter, 400m weit kam ich danach noch und dann war schluss. Ich wusste nicht mehr ob ich nun ein- oder ausatmen musste. Sterne, doppelte Gesichter und ein Znünisäckli auf meinem Mund waren die Folge.
Zurück zu meinem Training. Am Ende von meiner ersten Trainingseinheit, sassen wir im Dojo und machten spezielle Atemübungen. Ich sass für einen Moment da und war heilfroh, dass jeder die Augen geschlossen halten musste und wir alle wahnsinnig verschwitzt waren. Mir liefen nämlich Tränen über mein Gesicht und zwar aus lauter Freude. Endlich durfte ich wieder mein Kimono tragen, schwitzen was das Zeug hält und wenigstens 2-3 Mal in der Woche alles andere vergessen und nur mich spüren. Es war ein Gefühl des Neustarts und Auflösung des Stillstandes. Zur Erklärung: Als ich damals nach der Nachricht,- dass mein Freund den Freitod wählte,- wieder ins Training ging, war an diesem Tag Kampftraining. Unser Club war damals hart aber fair. Was kämpfen anbelangt schätzten wir das jeweilige Gegenüber ab und schlugen nicht wie Hohle drauf los, aber der stärkere Kämpfer versuchte den Gegner immer aus der Reserve zu locken und schenkte ihm nichts. An diesem Kampftrainingstag verschlug ich ein ca. 35-jähriger Mann welcher in Kickboxen, Boxen und Taek won do schon jahrelange Erfahrung hatte. Nebenbei: Ich kämpfe nicht meinem Ego zuliebe um mir zu beweisen wie cool ich doch bin, sondern eigentlich um zu lernen wie man Schmerz in Kraft umsetzt, richtig beobachtet, den Schlag richtig umsetzten kann, um eine richtige Präzision zu erlangen, mich richtig zu spüren, meine Ausdauer und Kräfte richtig einzuteilen etc. An diesem Tag kämpfte ich nicht aus Liebe zum Sport sondern einfach aus reiner Wut, Schmerz, Hass, und völlig unkontrolliert. An diesem Tag merkte ich, dass nicht einmal mehr der Sport über diesen Schmerz weghalf. Ich war total erledigt. Bis zum Militär damals ging ich schon noch ins Training,- so ca 1.5 Monate, aber es war nicht mehr das Selbe. Ich habe mir an diesem Tag selber Angst gemacht. Dieses Gefühl war mies und dreckig. Niemals wieder werde ich in ein Training gehen wenn ich weiss, ich habe meine Gefühle nicht mehr im Griff. Der Mensch weiss nie was alles in ihm steckt und was er alles könnte. Ich habe ihn nicht extrem verletzt, aber die Macht über ihn zu haben, weil ich wusste er hat keine Chance gegen mich, weil ich keinen Schmerz mehr spürte war grauenvoll. Wortwörtlich ist mir die Sicherung durchgebrannt. Wie gesagt war es nicht mehr das Selbe seit diesem Kampf. Ich war nicht mehr glücklich. Aber im ersten Training nun im Taek won do setzte ich das ganze Herzblut rein und wurde an diesem Tag belohnt. Ich war einfach nur glücklich und überwältigend von diesem Gefühl, was ich dachte ich hätte es verloren. Das unbedachte glücklich sein. Ich kann mich gut daran erinnern wann ich das Gefühl das letzte Mal so richtig hatte.. als ich damals diesen Menschen an meiner Seite hatte. Ohne nachzudenken war ich einfach glücklich und vergeudete keinen Gedanken an Verluste oder sonstige Ängste. Als ich dort im Training sass und mir 1,2 Tränen über mein Gesicht kullerten, dachte ich an ihn und in mir sagte ich; so nun kannst du weiter gehen. Seither bin ich wie erleichtert. 4 Jahre später...ich hoffe solche Momente werde ich noch einige Male erleben, damit ich sehen kann, dass ich das in mir trage und auch noch fühlen kann.
Zurück zu meinem Training jetzt. Nach dem 3 Training ging ich dann sehr unzufrieden nach Hause und nach dem 4. Training war für mich klar, dass es das war. Ich brauche mein Training um meine Kräfte welche ich einfach nicht ausleben kann rauszulassen, meiner Unterforderung ein Ende zusetzten und mich richtig fühlen kann. Ich muss mich viele Male mit meinen Emotionen unterdrücken. Ich bin ein Mensch der intensiv lebt und zu gerne mein ganzes Handeln, fühlen und denken genauso ausleben würde. Da das nicht geht hatte ich mein Training, welches mir das gab was mir mein Beruf nie geben konnte und zusätzlich lernte ich sehr viel über mich,- also Selbstfindung und eine Prise Bestätigung, weil nie jemals jemand zu 100% an mich glaubte. Das Training ist wie gesagt ähnlich aber eben nicht ganz gleich wie mein Training von früher. Es ist etwas weniger grob, man macht mehr Meditationsübungen und bei Schlägen setzten sie vorallem auf ein schönes Aussehen als ein effektiver Schlag. Ich brauche aber das Aktive, das Effektive und das Direkte. Hier bekomme ich das nicht genug. Beim Kämpfen hätte ich die alle vermöbelt nicht aus dem Grund weil ich ja soo wahnsinnig toll bin, sondern einfach weil ihre Kampfstil auf Abstand stattfindet. Im Kyukshin-Karate ist man Nahe und kämpft durchgehend. Beim Taek won do kommt man alle 10 Sekunden auf einander zu und teilt ein paar Unkontrollierte Schläge aus und geht wieder auseinander. Was soll das denn sein???? Mir wurden teils Verteidigungen als Schläge vorgegeben und mir wurde meine Kampfhaltung verändert. Ok.. besser gesagt man versuchte es...mich kann man nicht einfach so umbiegen. Ich bin einfach zu wenig offen für so was ähnlich Neues. Ich denke immer noch an das von früher und setze das als richtig und kann mich dem Neuen nicht annehmen. Nun gehe ich wieder auf die Suche nach einem neuen Training.
Zu meinem 2. Kurs. Ich gehe wieder Tanzen. Ich habe nun endlich mein Salsakurs gefunden mit Puertorico Style. Juhuu. Meine Güte Elsbeth musste zum ersten Mal denken beim Tanzen und war wirklich gefordert. Das war denn schön, sag ich euch. J Nun gehe ich für 1.5 Monate immer Donnerstags in diesen Kurs.
Ich möchte mich wieder einmal entschuldigen, weil ich so lange gebraucht habe um hier weiterzuschreiben. Ich hatte wie eine Schreibblockade, dazu kam, dass einfach viel passierte in der letzten Zeit. Ich hatte mich etwas verloren,- auch emotional. Ich musste viel an meinen „gestorbenen“ Freund denken und setzte mich seit langem wieder einmal richtig auseinander. Es ist halt nun in dieser Zeit wo alles anfing und das Ende kam. Ich denke auch viel über mein Leben nach was alles schon passiert ist und irgendwie macht es mich stolz, dass ich nun hier stehe. Ich habe viel über mich gelernt.
..ach übrigens! Elsbeth hat sich unglücklich verliebt. Aber ich werde an diesem Wochenende versuchen, alles aufs Lapi-Papier zu schreiben und die Geschichte zu erzählen. Dann werde ich alles was mit Herzschmerz oder auch nur eine Bekanntschaft der letzten Tage in meinen neuen Love-Blog reinposten. Spätestens dort sollte man bemerken, dass ich absolut:
-unheilbar bin
-ein riiiesen Chrüsimüsi
-ein chronisch Alles-Falsch-Macher aber zu gleich der beste Tipp-Geber
-völlig durchgenknallt
-auf der falschen Seite abgebogen Mensch
-völlig wirr
-und extrem verdreht bin,-
was Liebe, Bekanntschaften und alles andere was mit dem zu tun hat anbelangt. Ein Fass ohne Boden wobei man draufstehen kann, ohne dass ein dazugehörige Deckel je gefunden wurde. Eine gute Mischung, das habe ich wieder gut gemacht. In dieser Zeit wo ich intensiv über die Zeit von früher mit meinem Freund nachdenke, verlieb ich mich. Dann habe ich noch viel mehr Angst von Gefühlen! Was soll das denn? Bis jetzt konnte ich immer alles unter Kontrolle haben und plötzlich erwischt es mich... Nun gut am besten lest ihr das in meinem anderen Blog weiter. Ich denke, dass ich am Samstag alles reinposten kann.
Ich fing meinen Blog in meinem Starbuckscafé Zürich wieder an weiterzuschreiben. Am 22. Mai 2011 an einem Sonntag. Gute 3.5 Stunden sass ich da und schrieb. Dies tat mir richtig gut. Ich sah, dass vorallem der Sonntag für Applefreaks im Starbuckscafé eine Wohltat ist. Die Meisten sassen alleine an einem Tisch und schrieben und lernten vor sich hin.
Ich habe bemerkt, dass ich meine Liebe zur Fotografie vernachlässigt habe, wie auch der Besuch zum Flughafen und meine Flohmis. Dass muss sich unbedingt wieder ändern. Daher freue ich mich auf das nächste Wochenende. J Ich glaube das wird ein ziemliches Ego-Wochenende. Männer und ähnliche Spezies unerwünscht!
Euch allen noch eine schöne Restwoche! Tragt euch Sorge.
Elsbeth.
1. Steuern
AntwortenLöschenSeit je her ist die Steuer des Menschen grösstes Ungeheuer.
2.
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung
oder
Ich leide, also bin ich.