28. Januar 2011
Gestern Abend alles erledigt und rechtzeitig vor den TV gesessen. Kurze Zeit später hab ich gemerkt, dass ich diese Serie schon mal gesehen habe. Egal, es sind ja meine Jungs. Tatsächlich bin ich ca. um 10 Uhr eingeschlafen. Das heisst; gute 8 Stunden Schlaf und was für ein Guter. Heute Morgen hatte ich viel Schleim auf der Lunge was zusätzlich gut tat. Im letzten Monat war einfach alles trocken und reizte. Alles in allem also ein furchtbares Aufstehen. Warum? „Esch dänk logisch!“. Unter der Decke war es soo warm, ausserdem bin ich so schön und gemütlich drin gelegen und weiter war es mir mal wieder wohler mit meinem Körper, plötzlich ertönen 3 erschreckende, quitschende und nervenraubende Töne(meine Wecker;- habe 3 Stück und es hats nötig!), welche ohne Worte mir klar machen nimm die Decke weg, spürst du die Kälte? Nun lauf zur Toilette und merke wie deine Seenen noch nicht Warm sind und einen leichten Schmerzen abgeben, mach das Licht an um zu merken, welche Fortschritte die Technik gemacht hat, nun zieh dein Pyjama aus und spüre die drückende Kälte und zum Schluss wasch dein Gesich mit Wasser, egal ob kalt oder warm; Wasser am Morgenfrüh ausser zum Trinken hasse ich und wie.
J.P. Love hat bald ausgedient, der Kampf hat begonnen und da ich Dickhäutig und er nur Langhaarig ist, hat er längst verloren, genug mit Liebeleien von wegen; mein aller liebstes Käferchen, ich weiss es ist zu anmassend, von dir zu verlangen eventuell in der nächsten Zeit mich zu verlassen, aber ich verspüre „UNÜBERBRÜCKBARE DIFFERENZEN“.
Der Neubau wartet. Bin gespannt und sehe das Materialchaos auch ohne reale Bilder vorprogrammiert.
Der Tag: Das Chaos hielt sich in Grenzen. Das meiste Material welches wir eingeräumt haben war aber von uns. Das vom Bruderholz ist nur teilweise schon da. Also wird’s Morgen dann nochmals spannend.
Zu unserem Inderspital: Der Buchstabe wurde bis heute nicht gefunden. Dies wird nun eine enorme Kostenfrage; wer programmiert nun alle Navigationsgeräte von Kinder- zu Inderspital um? Jegliche Werbung auf Papier im Zug, an Wänden oder in Trams müssen neugeschrieben werden, wer macht das? Und die Fragen aller Fragen: Welcher Idiot hat denn dem Chef des Kinderspital ein solch leicht wegnehmbares Material für die Buchstaben für das Spital empfohlen? Auf einem anderen Blickwinkel kann man sagen, dass der jenige wahrscheinlich einfach wahnsinnig Kinderlieb ist.., sogar für eine Vorlage für einen Kinderstreich ist er sich nicht zu Schade. Seine Gedanken; Besser ein kleiner Bubenstreich mit Buchstabenklau, als mit 15 Jahren mit Drogen unter der Brücke zu liegen. Dem Inderspital gefällts!
Hab heute mein Chefin angesprochen auf das Per-Du oder Per-Sie Problem mit der anderen Chefin. Zur gleichen Zeit beim Erzählen merkte ich wie mein Kopf die Farbe einer roten Tomate bekam. Immer wenn mir etwas unangenehm ist, ich mich nicht sicher oder beobachtet fühle, werde ich rot. Manchmal reicht es schon, wenn jemand sagt: „Jö du besch rot.“ In dem Moment war ich es gar noch nicht und im zweiten Moment mach ich der Farbe dunkelrot deutlich Konkurrenz. Meine Chefin meinte ich soll sie offen ansprechen und musste schmunzeln.
Ansonsten war der Tag ganz ok.
Am Abend fuhr ich seit langem wieder einmal mit meiner Schwester nach Hause. Wir gingen noch kurz etwas Essen holen und noch in den Media Markt, denn; einer meiner bestellten Filme ist gekommen(Die Reise ins Labyrinth). Danach gingen wir in unseren „Gummibärlilaade“. Seit langem schlugen wir wieder mal zu. Danach ging es auf den 1 nach 6 Zug. Wie gesagt; eigentlich nehmen wir immer den 3 ab Zug, ausser es ist eine deutsche Bahn. Dies war der Fall. Im hintersten Waagen,-wie immer,- liessen wir uns nieder und breiteten uns aus. Gummibärchen und frittierte Mini-Poulet-Cordonbleu war auf dem Tisch zu sehen. Kurze Zeit später kamen unüblicherweise doch noch mehr Leute in den Waagen und promt setzte sich ein Herr, ca. 35 Jahre alt, Vollglatze, schwarzumramte Brille, weisses Hemd mit einem roten kleinen „Franke“ Schriftzug zu uns. Er stellte eine Banane und eine Coca Cola light auf den Tisch. Meine Schwester war schneller als ich und meinte zu ihm; „ui das isch denn gsund“. Er(lächelnd): „Ab einem gewissen Alter erträgt man nicht mehr alles.“ Ich klärte ihn natürlich sofort über Coca Cola light auf und dass es keinen Grund für ein gutes Gewissen bei einem solchen Getränk gibt,- nicht mal für Light-Getränke. Tönt besser, ist aber nicht wirklich gesünder. Wir zeigten ihm natürlich mit Ausdrücken wie; „mmh das isch denn fein“ oder einfach nur „mmh“ wie gut unsere Essenssünde war. Natürlich boten wir ihm was an, was er freundlich ablehnte. Er ging kurze Zeit später aufs WC und bittete uns auf seinen Rucksack aufzupassen. Als er weg war studierten wir, ob wir ihm nicht etwas Süsses in seine Tasche tun sollten und dazu liebe Grüsse und „en Guete“ schreiben könnten. Zum Glück hatten wir das nicht gemacht. Er kam nämlich zurück und kramte als erstes in seinem Rucksack rum und nahm seinen Laptop raus. Meine Schwester und ich sahen uns nur an und wir spürten unsere gegenseitige Erleichterung, dass wir es eben nicht getan hatten. Zum Ende der Zugsfahrt klingelte sein Natel und er nahm mit „Andreas“ das Telefon ab. Wir schauten uns an und probierten cool zu bleiben, nein nicht der Name sondern sein Dialekt war erst jetzt zu 100% zu erkennen. Ein Berner. Die Verbindung brach ab und ich meinte; „ja immer der gleiche Ort wo die Verbindung beim Natel unterbricht(eigentlich logisch nicht?,- bis er es begriffen hätte, dass an diesem Ort keine Verbindung besteht, geschätzt: 10 Jahre. Bis dann ist das Loch aber behoben und er würde nie herausfinden, dass er wieder an diesem Ort telefonieren könnte, also lassen wir das.). Er nickte und grinste. Meine Schwester und ich packten unser Zeug zusammen worauf Andreas meinte; „müed er uusstiige?
Ich: „Jo.
Er: „DemfaU sit er Solothornere?“
Ich: Nei Luzerner und Aargauer(vom Dialekt her gesehen, eigentlich sind wir beides).
Er: „Ahaa“(Wow das ist ihm aber schnell im Kopf angekommen)
Ich: „Hät ich gwösst, dass sie Berner sind, hät ich enne es paar Wetzli chöne verzelle.“
Er lachte nur und sagte: „Adèèè“ und wir gingen. Draussen als erstes: Lachanfall. Ja der war ja schon ganz lustig, unser lieber Andreas, etwas verlegen, überfordert aber dennoch sehr amüsant. Hätte mich wunder genommen wie lange das es gegangen wäre, bis er begriffen hätte, dass er im Leben nie ein Gummibärchen bekommen hätte, auch wenn wir es ihm Angeboten haben. Wäre Sünd und Schade. Bis Andreas gemerkt hätte, wie grandios das Gummibärchen vom Geschmack und der Konsistenz her war, hätte er es schon längst verdaut und könnte es sicherlich nicht mehr zu ordnen. Aber ein braver Schweizer würde niemals in einen fremden Gummibärchensack langen. Gut so!!! Bleibt mehr für uns! Adeèèè. J
..ach noch was! Der Name meiner Nähmaschiene ist mir immer noch ein Rätsel! Hilfe dringend benötigt. Für allfällige Vorschläge dankbar!
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