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Sonntag, 13. Februar 2011

13. Februar 2011

Guten Morgen Lausanne. Ja ich sitze gerade bei meinem Frühstück und geniesse es. Speck, Ei, gestoastetes Brot, Müesli und das ganze 2 Mal durchgemacht und satt bin ich. Das hat sich so eingebürgert, wenn ich in einem Hotel übernachte. Einchecken, ins Zimmer,- Bett ausprobieren, die ganzen Stockwerke auskuntschaften und eben das biiiig breakfast. Das ist Standart und das muss alles sein.

Nun sitze ich am See. Es ist wundervoll. Ich bin mir am Überlegen ob es eine Stadt ist, welche nur bei schönem Wetter schön ist oder auch bei Regen und Hagel.. . Hab noch kein Ergebnis.

Hier ist alles sehr Multikulti, das gefällt mir. Eigentlich wollte ich beim Frühstück 2 Guys welche Englisch sprechen, ansprechen. Möchte unbedingt bei meinen weiteren Reisen mit Menschen über ihre Reisegeschichten und anderes sprechen. So wie ein kleines Interview. Natürlich nur mit Fremdsprachigen. Dann kann ich ungehemmt von meinen Eindrücken hier im Blog erzählen. Natürlich habe ich die 2 Männer nicht angesprochen, hatte keinen Mut. Als ich oben im Zimmer war, packte ich Papier und Stift und gab mir einen Ruck, ging in den Frühstücksaal zurück und!!!!, leider waren sie schon weg. Ach herje.

Hier am See hat es viele Vögel. Zur Zeit ist der Himmel noch nicht klar. Ein feines hellblau,- ins weiss gehend, ist am Himmel zu sehen, die Sonne hat aber doch die Kraft durchzuscheinen. Dies ist mein Lieblingswetter. Ich sehe, dass der Frühling nicht mehr sehr weit weg ist. Die Knospen an den Bäumen sind bereit und die Natur wird im Allgemeinen wieder mehr grün. Es ist etwa 10 Grad zur Zeit um 11 Uhr Morgens.

Die Italiener hätten hier gar keine Freude an den Welschen, hier werden von Enten, Schwäne und diversen sonstigen Vogelarten zu genüge gefüttert. Jetzt ist mir klar warum die Schweiz immer übergewichtiger wird. In Teils Städten zählt man die Tiere mit, gibt kaum einen Unterschied, wenn man an all die betitelten Schnabelfiecher, Frösche und Säue denkt.. .

Was mir auch sehr auffällt ist, dass sehr viele Jogger unterwegs sind. Und wers glaubt, nein nicht die Jungen in Überzahl. 50 Jährige mit Bierbauch und Armanibrille sind unterwegs. Ich seh, es gibt eigentlich von der Mentalität her nur einen minimen Unterschied zu den Italienern. Die Italiener haben ihre Art ihrem Mund und der Pasta zu verdanken. Sie sind, wenn sie von der alten Garde kommen, alle samt Charmeure, die Welschen auch, aber; was die Italiener mit Pizza und Pasta machen, machen die Welschen mit ihrer versuchten deutschen Aussprache und ihrem Fonduebäuchlein. Besten Dank für diese Erkenntnis. J

Ja das gibt’s wohl nicht, aufgepasst! Ich habe so eben ein Gespräch mit den 2 englisch sprechenden Jungs geführt. Sie liefen an mir vorbei und ich hinterher. Ich erklärte, dass ich einen Blog schreibe und ich gerne paar Fragen an sie stellen möchte. Sie willigten zu.

Ich stelle vor:

Dillon und Tom, beide 24 Jährig.

Es sind Kollegen wo auf der Rundreise sind. Die ganze Durchfahrt dauert 11 Tage. Erste Haltestelle war Deutschland, dann Amsterdam, Paris, Lausanne, Italien und letztlich Österreich.

Amsterdam fanden die beiden ziemlich „cool“. In Paris hatte es viele Menschen und hier in Lausanne gefällt es ihnen auch wunderprächtig(bei dieser Aussage, zwinkerten sie mir zu, ich liess mich aber selbstverständlich nicht auf so was herab, ich fands aber sehr amüsierend und dachte; no interestJ). Nach Österreich kommen sie nochmals in die Schweiz und bekuntschaften noch andere Städte. Sie fragten mich welche Stadt hier in der Schweiz die schönste ist. Ja jetzt kann jeder raten, was ich als Antwort gab! Natürlich: BASEL!!!! Ich erklärte ihnen, dass Basel wunderschön sei aus diesen und diesen Gründen. Wenn sie aber Abend Clubtouren machen möchte, ist Zürich doch besser, aber teurer. Ich hatte vieles zu sagen.

Zu Tom: Tom könnte aus Bern stammen, kommt aber aus South Dakota. Er ist ca. 185 gross und etwas breiter gebaut. Tom hat einen guten Humor und ist nett. Er sieht nach einem Geniesser aus und ist ein zufriedener und eher ruhiger Bär. Ein typischer Amerikaner, welcher gerne mit einem Bier in der Hand american football im TV schaut und es immer sehr gemütlich nimmt. Sicherlich auch ein Fast Food Chunkie, dies macht ihn doch sehr sympatisch. Im Job ist Tom bei der Bahn tätig. Was genau, verstand ich leider nicht ganz.

Zu Dillon: Dillon ist ein Sunnyboy, ca. 175 gross, braune gerade Haare, Postur-mässig normal und kommt auch aus South Dakota. Er kommt mir vor wie ein typischer Surfer. Er ist von Beruf Jäger. Ich kannte das Wort Jäger auf Englisch nicht, daher erklärte er mir was er macht. Ich meinte darauf: „Oh you are in the forest and kill animals. You are an animal-killer, right? Ein riiiesen Gelächter. Er stimmte mir aber zu. Darauf meinte ich, er soll bitte schön die Enten zufrieden lassen, denn die Welschen müssten ihre überschüssigen Reste verfüttern können(zuvor hatte ich einen Mann gesehen, welcher Brotkrümel aus einem kleinen Schacht zu holen versuchte(wo bin ich denn hier gelandet)).

Weiter erfragte ich, ob sie Schokolade probiert hätten.. nur ein bisschen, war die Antwort. Ich empfand das als sehr schlechte Antwort. Ja hallo? Dies ist das überaus Wichtigste! Ich versuchte ihnen das Wort „Chochichäschtli beizubringen. Hat leider nicht geklappt. Dies kann ich noch knapp verzeihen. Von South Dakota nach Deutschland sind sie gute 13 Stunden geflogen. Weiter meinten sie, dass es hier gutes Bier gäbe. Alles in allem ein gutes Gespräch. Ihr Ami-Akzent verstand ich aber nicht immer gut. Im Normalfall eigentlich schon, aber sie verschluckten wahnsinnig viele Worte. Und betonten viele Sachen anders. War das erste Mal, dass ich Leute aus South Dakota kennen gelernt habe. War nicht ganz einfach, aber ok. War ein guter Start und versuche dies beizubehalten, Geschichten anderer zu erzählen.

Ich will mir gar nicht vorstellen, was die von mir denken. Es war für mich aber sehr amüsierend. Schön konnte ich auch wenn nur kurz 2 neue Menschen kennenlernen. Besten Dank. J

Von Lausanne zu meiner Familie bin ich direkt gefahren. Hatte suupa Zugsverbindungen. Meine Mama hat mir 2 Paar Strümpfe geschenkt. Die sehen 1A aus und passen wie angegossen. Des Weiteren machten wir Pizza selber. Ich fand es kam richtig gut, mmh die war suupa fein.

Nun bin ich Zuhause. Am nächsten Wochenende gehen meine Kollegin und ich einen Crashkurs in Basel für Kizomba machen, ein weiters Mal, aber intensiver. Später gehen wir dann nach Zürich. Da freue ich mich schon darauf.

Die nächste Woche wird wahnsinnig streng werden. Wenn ich meinen Plan einhalten würde, würde er so aussehen:

Montag= Training Taek won do in Basel

Dienstag= Salsakurs in Zofingen(die Tanzlehrerin meiner Kollegin hat mir das angeboten)

Mittwoch= Training Taek won do in Basel

Donnerstag= Meine Jungs kommen im Fernsehen(einmal kurze Entspannung) Zuhause

Freitag= Argentinischer Tangokurs zu schauen und danach Standartkurs in Basel.

Das ist mir ein wenig zu viel. Ich werde erst am Mittwoch mit meinem neuen Training beginnen. So habe ich Morgen und am Donnerstag Verschnaufpause. Es ist mir zu viel da alles neu ist. Würde ich all dies schon länger machen und alles kennen, wäre das überhaupt kein Problem.

Nun gehe ich duschen und koche noch kurz was. Dann gehe ich schnell schlafen. Keine Putzkolonnen mehr oder sonstiges. Bin zu müde. Ich hoffe ich habe eine gute Nacht. War alles in allem ein sehr aufregendes Wochenende.

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