4.Februar 2011
Meine Jungs Gestern Abend waren wieder mal suuper spitze. Es ist jedes weitere Mal so angenehm sich vor den TV zu setzten, Kopf abschlaten und einfach nicht nachzudenken. Ein weiteres Mal habe ich Gestern Abend gekocht. Ich bin ein Fleischvergesser-Esser. Salat, Reis, Gemüse alles gut. Aber beim Fleisch bin ich doch sehr heikel. Ich liebe Fisch(wobei man das ja nicht zu Fleisch zählt.., ich seh das anders. Ich sehs vom Tier her. Dies ist auch ein Tier und somit Fleisch. Punkt!). Aber selber Fisch(ausser Fischstäbli) zu kochen finde ich sehr ungünstig,- auch wenn es nur das Filet ist, ich denke da bin ich zu unerfahren, dass ich das gut könnte. Da lasse ich mich lieber von einem guten Koch bekochen, sage danke und geniesse. Wenn ich Zuhause koche mache ich meistens Poulet. Dieses Fleisch mag ich auch. Aber wie gesagt. Ich vergiss meistens Tiere zu kochen, denn das andere(Beilagen) mag ich lieber. Ich esse von Schwein, Kuh, Fisch und Poulet alles, solange das es nicht rot oder blutend ist. Damit kann ich mich nicht anfreunden und müsste über die Wc-Schüssel.
Rangliste des Bevorzugtem:
1. Fisch
2. Fisch
3. Poulet
4. Fischstäbli
5. „Ghackets“
Mc`Donalds, Burger King etc. das geht natürlich auch, wobei ich es sehr fies finden würde dieses Fleisch in die Rangliste aufzunehmen, da ich mich überhaupt nicht entscheiden könnte. Schon gar nicht am frühen Morgen.
Wenn wir schon beim frühen Morgen sind: Hab solala geschlafen, bin ab und an erwacht(viele Male schlafe ich unruhig, weil ich träume, wie Gestern erwähnt). Wahrscheinlich plabbere ich so wildes Zeug vom Essen heute Morgen, weil sonst im Zug niemand spricht. Hab schon lange nicht mehr so ein ruhiger Zug gesehn. Daher brauchen wir unbedingt genauso ein unheimliches Thema wie der gerade so ruhige Waagen unheimlich ist. Darum Essen! Das einzige sind die Zeitungen und der Chef(Billettkondukteur) welcher von weit hinten zuhören ist. Wer denkt, dass ich doch schon mal mein GA parat machen könnte, der irrt. Dies mache ich nur, wenn ich in Begleitung bin. Vor einiger Zeit, hatte ich diese glorreiche Idee und als der Chef dann da war, hatte ich mein Billett verlegt. Hervorgekommen ist es in meiner Hosentasche, wobei ich dort bestimmt zuerst gesucht hatte. Sehr unangenehm, denn die auf mich starrenden Leute, hatten in ihrer Sprechblase absolut klare Worte.
Zurück zum Essen: Tomaten und Käse kalt und roh geht gar nicht. Das hasse ich mit Liebe. Wenn es jedoch warm ist, zum Beispiel; Fondue, Tomatensauce oder eine ganze warme Tomate mit Käse überbacken, bin ich dabei. Keine Ahnung warum.
So das Wichtigste ist gesagt am Morgen früh. Komme wieder in Basel an. Heute Abend gehe ich ins Kino. Hab gerade bemerkt, dass bald Wochenende ist. Das lässt um halb 8 Uhr Morgens doch ein kleines Lächeln auf mein Gesicht erstrahlen.
Tag vorbei. Sehr Kopflastig wars. Es sind so viele Infos im neuen Spital, man weiss vieles nicht, nur schon wo man sich die Infos beschaffen könnte. Trotzdem kommen wir über die Runden. Aus dem neuen Spital haben sie das best Mögliche gemacht, mit all dem was ihnen zur Verfügung gestanden hat. Ich bin dankbar und sehe, dass es mehr als gut gekommen ist. Jeder Mitarbeitende hat jede Menge Zeit investiert und macht dies die nächsten 3 Monate bestimmt noch. Es ist wie eine Zuhausezügelaktion gewesen. Bei vielen spürt man schon ein wenig, dass sie ihr altes Zuhause vermissen. Nicht weil sie das neue Spital nicht schön finden, sondern eher weil ihr altes Zuhause nicht mehr existiert. Da kann noch so ein schönes neues Gebäude stehen haben. Das braucht einfach noch Zeit. Ansonsten war meine Arbeit heute ok. War viel mit der Chefin am arbeiten oder einfach irgendwo unterwegs und doch nirgends. J
Als ich heute Abend auf den 1 nach 6 Zug(Deutsche BahnJ) ging, stand dort eine Mama mit ihren 3 Kindern beim Eingang, das Abschlussgespräch verlief in etwa so:
Kind: „Mami, wenn chonsch du eus cho abhole?“
Mutter: „Ich chom morn am Nomitag gäg de Obe, ok?“
Kind: „Ok Mami, bis denn! Tschüss.“
Andere 2 Kinder: „Tschüüss Mami“
Mutter: „Tschüüss“
(Achtung auch ich habe einen wichtigen Part in diesem Stück, denn die Kinder gingen vor mir hinein.)
Mutter: „Entscholdigong, gället si, dä Zug fahrt nach Bern?“
Ich: „Jo das esch de Schnällzug nach Bern.“
Mutter: „Danke schön.“
Ich: „Bitte.“
Ehm wer hats gemerkt??? Hallo? Die steckt ihre 3 Kinder in einen Zug wo sie nicht 100% sicher ist, dass dies der Richtige ist. Dabei war sie Basler-Länderin. Keine Bernerin, so wäre sie wenigstens entschuldigt gewesen. Meine liebe Mutter von 3 Kindern, machen sie sich doch nicht so grosse Umstände und Hoffnungen, dass der Zug evtl. zu ihrem Glück direkt nach Paris oder Rom fährt. Mein Vorschlag: Versteigern sie ihre Kinder doch auf Ebay, oder machen sie eine Putzkinderfirma auf, rufen sie Berlusconi an, geben sie sie in die Babyklappe und wenn sie zu gross dafür sind, dann einfach nochmals einmal tumblern lassen. Nein keine Angst vor Scham, dass sie eine Rabenmutter sein könnten. Das Schweizer Fernsehn, wird sich sicherlich noch bei ihnen bedanken und ihnen was zu stecken. Wichtig ist nur, dass sie dort in der Sendung Puls über ihre doch so überaus grossen Gefühle sprechen und wie es ihnen ergangen ist, als sie ihre Kinder in die Babyklappe nach einem Waschgang gelegt haben,- das Geld macht die Schamgefühle in Null-Komma-Nix Bodengleich. Wie sie sehen können sie auf jeden Fall Gewinn daraus schlagen und müssten keine doch so teuren Tickets nach Bern kaufen in der Hoffnung, dass ihre Kinder den Fahrplan falsch gelesen haben.
Danke, danke!, wer meinen manchmal bösen Humor nicht versteht, lässt es bleiben, bedenken sie einfach, dass Ernst sein nicht immer schön macht.
Einen schönen Wochenendestart wünsche ich AllerseitsJ.
Wo Humor ist ist auch auch immer Erst im Spiel. Wie viel ist jedem Menschen selber überlassen.
AntwortenLöschenHumor sollte so trocken sein, dass kein Auge trocken bleibt.
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