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Donnerstag, 10. März 2011

Ich bi e sones Arms, nüt fonktoniert...nüt passiert...be ganz eleige mit mine Problem... :-(...( :-D) villicht nözts!

Donnerstag, 10. März 2011

Um 7 Uhr bin ich erwacht. Meine Rüeblis machten wieder mal einen riesen Lärm. Zusätzlich merkte ich, dass ich irgendwann in der Nacht mit all meinen Kleider einfach auf dem Bett eingeschafen bin, ohne Zähne putzen, ohne nichts. Ich bekomme immer Kopfschmerzen, habe ich ohne Zähne putzen geschlafen. Daher hasse ich das. Ich lag also im Bett mit zernkitterten Hosen, Kopfschmerzen und einem unangenehmen Gefühl. Ich stand auf, ging ins Bad, putzte die Zähne, ging duschen und legte mich wieder hin und das innerhalb von 10 Minuten. Und siehe da. Ich schlief bis um halb 11 Uhr nochmals durch. Das tat gut. Nach den 2 Tagen arbeiten, habe ich natürlich wieder Husten erhalten. Das Kopfweh, der komische Kreislauf und das mehr als klopfende Herz ist chronischer Tagesalltag, man verhält sich irgendwie anders wenn man es weiss und es nicht noch intensiver spüren möchte.

Meine Rollläden liess ich bis um 5 Uhr Nachmittags einfach unten. Ich wollte heute den Tag nicht sehen. Ich war betrübt und einmal mehr böse, dass es so weit kam. Aber gut, keine Aufregung.., bleib liegen Elsbeth. Ab 5 Uhr ging ich nochmals unter die Dusche, zog mich frisch an, räumte ein wenig auf, bemerkte dann, dass ich meinen Magen noch füllen sollte(also her mit einem Schokomüsli) und informierte mich über abfahrende Züge. Seit viertelnach 8 und nach 3/4Stunden Zugsfahrt(welche im Normalfall eigentlich 30 Minuten geht, aber ich wollte den Leuten noch ein wenig zuhören und beobachten) bin ich in Zürich angekommen und sitze, wers glaubt ein weiteres Mal in einem Starbucks Café und sehe meine Jungs im Tv. W-Lan sei 1000 Dank. J

Um halb 11 Uhr gehe ich dann wieder nach Hause. Morgen früh fahre ich nach Zofingen und besuche einen Bekannten, welcher jeden Morgen im gleichen Kaffee sein Kreuzworträtsel löst. Danach gehe ich nach Zürich an den Flughafen und mache eine Rundfahrt. Hoffentlich kann ich ein paar schöne Bilder schiessen. Dann gehe ich nach Hause und ruhe mich aus. Am Abend ist dann wieder Standarttanzkurs angesagt. Darauf freue ich mich wahnsinnig.

Es ist schade. Ich habe das Gefühl, dass mein Leben soooo langweilig im Moment ist. Ausser der Krankheit gibt’s einfach nichts Aufregendes zu erzählen. Nicht mal über,-sagen wir mal,- spezielle Leute kann ich mich unterhalten. Ja gut, schusselig bin ich geblieben (siehe Chrüsimüsi_Liste). Aber für mich persönlich? Nichts..nicht mal die Polizei steht mehr um halb 2 Uhr in der Nacht in meiner Wohnung.... . Wer mir helfen kann, soll sich mit mir in Verbindung setzten!!!

...guuut guuut, Herr Gott. Ich höre sofort auf zu jammern!!! Iiiiii und wöööö! Jetzt hat sich gerade eben ein ca. 45-jähriger Mann, ca. 170cm gross, hellbraune kürzere Haare plus wenig Graue, mit Bierbauch vor meine Linse gesetzt. Als wäre es nicht auffällig, sitzt er BREITBEINIG in meine Blickrichtung und öffnet und schliesst die Beine. Wie schauderhaft ist das denn??? Ich sehe es nur von meinem Winkel her, schaue dem Typen sicher nicht noch in die Augen. Ahaaa alles klar. Eine riiiiesen Alkoholfahne zieht zu mir rüber. Nun setzt er sich auf die andere Seite des Tisches, so dass ich nur noch knapp seine Beine sehen kann,-natürlich immer noch breitbeinig. Er hat sein Natel auf den Tisch gelegt. Er beugt sich all Minuten nach vorne und schaut zuerst aufs Natel und dann zu mir. Ich schaue ihn nicht an aber ich bemerke seine Blicke. Bei jeder meiner Bewegungen gibt er sich Mühe mich zu beobachten. Der Name Karl(von Hirschmann(einfach 30 Jahre älter)) ist geschenkt. Selber Schuld. Geh nach Hause zu deiner EHEFRAU!!! Dein Ring ist sehr gut sichtbar, auch sonst würdest du mir Leid tun. Glotz mich keine Sekunde mehr an, sonst gehen wir raus und ich schaue, dass du nicht mehr glotzen kannst. Bei solchen Typen weiss ich auf jeden Fall wieder was Verachtung heisst. Seine Beine bewegen sich immer noch! Ich erbitte Klarheit von Ihnen Herr Karl! Falls Ihre Hose wieder erweicht und etwas feucht geworden ist, zeige ich Ihnen gerne die Toiletten damit sie sich geradewegs runter spülen können. Wenn dies Ihnen nicht möglich ist, drücke ich gerne für Sie den Spülknopf! Ich entschuldige aber das muss raus: Meine Herren, bist Du ne Sau. Nun geht er. Hoffentlich wartet er nicht Draussen! Er wäre ein „armer Cheib“!

...der Karl ging nach Hause...

--noch was: Beim Bahnhof angekommen, verspürte ich einen Drang nach Pommes! Also holte ich mir Pommes. Und jetzt aufgepasst. Ich kam bei der Kasse an und stellte meine Tasche kurz hin um mein Portemonnaie zu suchen(ich hab einen chronischen Urwald in meiner Tasche, nicht wegen meinen 56 verschiedenen Haarbürsten, sondern wegen meinem Ladekabel, meinen Büchern und Blätter welche ich immer mitnehme), da kam ein ca. 24-jähriger braun-haariger ca. 185cm grosser, schlanker Mann ziemlich schnell zur Kasse und grinste mich an. Ich gab meine Bestellung auf:

Ich:„Hallo, Ich het gern e Portion Pommes zum mitneh!

Er (völlig euphorisch und überdurchschnittlich freundlich und riesen smilend): Aber klar.

Er kam mit meiner Bestellung zurück und grinste mich einfach an und streckte mir meine Tüte hin.

Ich: „Wie vil choschtets dänn?“

Er: „Isch scho guet!“

Ich: „Nei“

Er: „Doch!“

Ich(mit bestimmten Ton): Nei, ich wills zahle(ponkt!)!“

Er(von Euphorie zu Niedergeschlagenheit): „Ehm es choschtet 4.70.- L.“

Geld gegeben und so verschwand ich wie eine Rakete aus dem Laden. Ich wollte doch nur eine Portion Pommes und kein Pommes-schenkender Mann. Als ich zum Zug lief schaute ich in die Tüte rein.. haha musste ich lachen. Der füllte nicht nur die Pommestüte sondern geradewegs den Sack, plus 2 Ketchup! An was das wohl gelegen hat??? Tja ich hab eben eine tolle Brille!!! J J J

Da sass ich nun im Restaurant vom Zug(welches um die Zeit ja leer ist und daher praktisch zum schreiben) und der Loki-Führer teilte uns noch Infos mit: Zum einen, dass sie spezielle Ausweiskontrollen machen, wo genau der Zug hinfährt und dass sie noch auf einen Anschlusszug warten müssen. Zum Schluss meinte der Loki-Führer: „Ich wünsche Ihnen allen eine gute Fahrt.“ Irgendwie ist das ziemlich ironisch angehaucht, wenn uns das Der Mann wünscht, welcher uns nach Hause fahren sollte. War das eine Drohung? Falls ich NIE mehr schreibe, wisst ihr ja warum.

So nun frage ich mich gerade ernsthaft, ob das der Schlüssel für ein aufregendes Leben ist...man muss jammern...!?! Das letzte Mal als ich es langweilig fand und zu mir sagte, wo ist bloss die Spannung hin, standen danach 2 Polizisten am Morgen um halb 2 Uhr in meiner Wohnung. Ich werds mir merken und beobachten. Falls es stimmt.., naja dann habe ich gleich 2 Jackpots: Zum einen darf ich dann Jammern ohne Ende und zum andern, folgt auf mein niedergeschlagenes Jammern eine gratis Portion Pommes. Besten Dank für die „vielleicht“-Erkentnis! J

1 Kommentar:

  1. Ich glaube nicht nur, ich bin mir sogar sicher, dass sich deine seelischen und körperlichen Schmerzen und Sorgen mehr als halbieren liessen, wenn du sie mit einem liebenden, aufrichtigen, verständnisvollen, treuen, humorvollen, galanten, tanzfreudigen, reiselustigen Freund teilen könntest.
    “So einen Mann gibt es gar nicht, alles blöde Theorie und Wunschdenken“, höre ich dich nun sagen . Damit hast du wahrscheinlich unrecht. Strecke doch mal bewusst deine Fühler aus, verstecke dich nicht hinter dir selbst. Du wirst staunen was da raus kommt.

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