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Donnerstag, 31. März 2011

Donnerstag, 24. März 2011

Ich konnte lange nicht einschlafen, daher gönnte mir mein Körper eine Ruhepause in den Tag hinein. Ich denke viel an den Mann von Gestern. Mittlerweile haben wir schon miteinander telefoniert und SMS geschrieben. Ja schön und gut, aber mir ist das viel zu viel aufs Mal. Ich hasse es so viel Energie in etwas zu stecken und nach 3 Monaten ist alles abgeschwächt und stinknormal, dass man sich aus lauter Langeweile streitet. Ich brauche diese SMSerei überhaupt nicht. Gut ich schreibe oder rufe vielleicht diese Person an und sage ihr nach dem Treffen, dass ich gut Zuhause angekommen bin und wünsche manchmal wenn mir danach ist eine schöne Nacht oder ich wünsche einen schönen Tag. Aber dies nicht jeden Tag 1472 Mal. Ich muss auch nicht 17 Mal am Tag telefonieren und das Befinden erfragen oder fragen: „Ond was machsch eso?“ Iii nein, das geht gar nicht. Er gibt sich wahninnig viel Mühe, ist höflich und freundlich. Wahrscheinlich übertreibe ich auch mit den 17 Mal am Tag melden, aber es sind schon mindestens 2 Mal. Ich fühle mich dann überhaupt nicht mehr frei sondern gebunden, da ich weiss, dass ein Telefonat jeder Zeit kommen kann. Und so böse, dass ich dann mein Telefon in die Ecken werfe bin ich nicht. Ausserdem hat er mir ja nichts Böses getan. Ich habe es ihm schon versucht beizubringen, dass es mir zu viel ist, aber man muss schon ein Elsbeth-Versteher sein um zu begreifen, dass ich das so nicht möchte und auch nicht kann. Ich möchte niemanden verletzten und sage es schussendlich so, dass etwas ganz anderes dabei raus kommt. Nun sitze ich nämlich tatsächlich wieder im Zug nach Zürich und gehe mit ihm an den See. Diesen Ort finde ich wiederum schön in Zürich. Bei schönem Wetter sieht man sogar Rapperswil, trotz der Zoomauer.. . Bin nur noch ein bisschen aufgeregt.. . Ich will wissen, was ich geben und nehmen kann von ihm. Was sind für Gefühle überhaupt möglich. Bei mir macht es meist ab Anfang an Klick und ich merke, dass da mehr sein könnte oder eben nicht. Wenn ein Mann bleibt und wartet, bearbeitete ich mich früher so lange bis ich zu diesem Mann passte. Ich dachte er macht das alles für mich und gibt sich Mühe, also muss ich ihm das Gleiche entgegenbringen. Heute nicht mehr. Ich bin nun ab Anfang an ehrlich und suche die Klarheit. Ich bin zwar in diesem Moment teilweise ein verletzender Mensch, aber so kann ich mich schützen und binde niemandem einen Bären auf.

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