Sonntag, 6. März 2011
Ich hatte mehr oder weniger eine gute Nacht, am Ende jedoch träumte ich, dass Elvis ein weiteres Mal die Barrikaden durch brochen hat und nun hinter Steve her ist. Da im oberen Stockwerk um 11 Uhr am Sonntagmorgen den Staubsauger angeschaltet wurde und dieser jemand sich wahnsinnig Mühe gab Krach zu machen, hatte ich wirklich das Gefühl, dass es Elvis ein weiteres Mal geschafft hat. Da stand ich plötzlich im Bett rannte zum Fenster liess die Rollläden nach oben und stand dann da vor einem „alles-in-Ordnung-Hasenstall“ mit zwei fragenden Rüeblis die wohl dachten, ach herje will sie schon wieder Zuwendung und Liebe. Ich ging mit einer riesen Erleichterung wieder rein und ohne dass ich es wollte landete ich auf meinem Bett und merkte es 1 Sekunde später... zu schnell aufgestanden= der Kreislauf kam nicht ganz mit. Am Nachmittag ging ich für 2 Stunden zu meiner Familie. Alle ausgeflogen, bis auf die Eltern. Nun bin ich wieder zu Hause und habe langsam Muffensaussen vor Morgen. Hoffentlich überstehe ich diesen Tag ohne Komplikationen, Kreislaufschwächen oder Schmerzen.
Noch zu meinen Häschen. Meine Kollegin welche dieses Wochenende bei mir schlief, wüsste wo ich meine Rüeblis hingeben könnte. Bei ihrem Freund im Kanton Aargau. Die Nachbarn dort haben ein Haus mit vielen Tieren unter anderem auch Hasen. Wenn Elvis kastriert wäre, würden sie meine Rüeblis nehmen. Dort wüsste ich wenigstens, dass sie ein gutes Zuhause haben und nicht aufgegessen werden. Sie hätten grossen Umschwung, könnten Draussen sein und wären nie alleine. Das könnte ich mit meinem Gewissen vereinbaren.
Aus dieser ganzen Sache habe ich etwas dazugelernt. Es ist schon fast frech, Tiere zum Geburtstag oder Weihnachten zu schenken, denn dies ist der kleinste Aufwand von allem. Ich hatte eine Gesamtinvestition von rund 400 Franken,-. Nun kommt noch das Kastrieren dazu. ICH werde in meinem Leben nie Tiere verschenken oder ein solches Geschenk noch einmal annehmen. Ich werde nur noch ein Tier haben, wenn ich mich unabhängig und 100% dazu alleine dafür entschliesse. Bis dahin schwärme ich weiter von meiner gewünschten Katze, Schlange und Hund. Und dass ja niemand auf die Idee kommt in 10 Minuten jemanden anzurufen und mich in 2 Stunden vor vollendete Tatsachen zu stellen, um mich schlussendlich alleine mit dem Tier und die noch nicht gekauften und notwendigen Investitionen zu lassen! Menschen da Draussen, wacht endlich auf und fängt an euer Hirn zu gebrauchen. Es ist nicht alles Gold was glänzt. Da träume ich doch glatt weiter und bin für ein nächstes Mal geladen und unbesiegbar. Also versucht es gar nicht erst. Einmal Hasen weggeben reicht. My heart is broken...
Man hüte sich, ein Tier als Geschenk anzunehmen. Im Trojanischen Krieg (1200 vor Christus) brachte das von den Spartanern den feindlichen Trojanern geschenkte hölzerne Pferd Tod und Verderben. Im Bauch dieses riesigen hölzernen Pferdes hielten sich spartanische Elitesoldaten versteckt und konnten sich so Zugang hinter die Mauern der Stadt Troja verschaffen. Sie zerstörten die Stadt vollständig.
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