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Mittwoch, 9. März 2011

Man kann müde werden...

Montag, 7. März 2011

Einen wunderschönen guten Morgen. Seit langem befinde ich mich wieder im Zug Richtung Basel. Ich freue mich, aber habe auch Respekt davor. Hoffentlich schaffe ich 8 Stunden am Stück... .

Die Nacht war ok. Ich schlief vor 12 Uhr am Abend und der Wecker läutete um 7 Uhr. Das heisst wenn ich durchgeschlafen hätte, hätte ich schön brav 7 Stunden geschlafen. Um halb 6 Uhr hörte ich meinen Nachbarn wie er zur Arbeit ging... . Danach wollte ich wieder einschlafen wobei mir meine Gedanken und mein klopfendes Herz einen Strich durch die Rechnung machten. Ein wenig schlafen konnte ich noch, aber es war ein heller Schlaf. Als ich aus dem Haus ging war zu bemerken, dass sich seit 2 Wochen einiges verändert hat. Zum einen ist es hell Draussen!!! Zusätzlich schien die Sonne heute Morgen. Das war ein schönes Gefühl, hatte so was wie ein guter Neustart. Zum Bahnhof konnte ich gehen, so dass ich die Umgebung am Morgen wieder mal von Näherem betrachten konnte. Muss sagen hat sich einiges verändert:

1. Die Leute ziehen nicht mehr einen ganz so grossen „Lätsch“ wie in Zürich, wahrscheinlich wegen der scheinenden Sonne am Morgen früh.

2. Die Blumen und Bäume können auch in meinem Zuhause blühen(gut zu wissen).

3. Es gibt tatsächlich Leute(mich eingeschlossen, wenn ich Zeit habe), welche beim neuerbauten, unnötigen Zebrastreifen mit Ampel tatsächlich warten, auch wenn kein Auto in Sicht ist.

Einiges blieb aber auch gleich:

1. Die Randstein„mürli„ sind immer noch alle gleich gross, so dass ich auch heute noch manchmal darüber stolperte..ganze 2 Mal hintereinander heute Morgen...

2. Leute welche beim Hauptausgangs des Bahnhofs den Weg komplett versperren. Ich liebe euch immer wieder und wünschte ich dürfte meiner Liebe einmal im Leben Ausdruck verleihen.

3. Orangensaft trinken eine Stunde nach Zähne putzen macht es immer noch nicht appetitlich oder gross geniessbar.

Einen schönen Tag allerseits.

Arbeitstag vorbei. 1 Stunde Überzeit, wahnsinnig Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme. Ausserdem hat sich einiges verändert, aber nicht gerade alles ins Positive. Meine Arbeit beschränkt sich immer wie mehr auf Pflegeassistentinnenarbeit. Am Anfang machte ich das gerne, so konnte ich helfen und hatte mehr wissen als die anderen über das ganze neue Spital. Ich kann nicht selbstständig schaffen und werde immer um Hilfsjobs gebeten. Das macht keine grosse Freude mehr mit der Zeit, da man nicht für so was 3 Jahre lang gelernt hat, somit fühle ich mich absolut nicht gefordert. Ausserdem fehlt mir die nötige Kraft dies durchzuhalten, wenn man sonst schon angeschlagen ist und mir geht’s wirklich nicht gut. Da wäre eine fordernde Arbeit von Vorteil, da man das andere für eine Weile vergisst.

Mein Wunsch wäre zur Zeit, für 1 Jahr ins Ausland zu gehen und mich neu einzugliedern. Neuzustarten und das Aufzubauen was ich nun über mich weiss und umsetzen möchte. Mir brennen manchmal alle Sicherheiten durch. Um so schlimmer wenn ich nichts tun kann.

Nun muss ich mal über mich was los werden: In mir drin siehts zur Zeit nicht gut aus. Nicht dass ich keinen Lebensdrang mehr hätte, nein genau das ist ja das Problem. Ich habe zu viel und weiss nicht wohin. Ich fühle mich unterfordert, nicht dazugehörig und genau so wenig eingegliedert, da ich mein Leben und meine dazugehörige Zufriedenheit einfach noch nicht gefunden habe. Wenn ich doch nur gesund wäre, dies alleine wäre schon eine grosse Hilfe, so könnte ich wenigstens meinem Drang im Training Luft machen. Ich denke zur Zeit viel darüber nach wenn ich eine Chance bekäme um mich beruflich zu verändern was es sein würde.. . Ich bin bei Fotograf und bei einem Studium für Jurnalistik,-bei absolut null Existenzänsten,- stehen geblieben. Bei einem Journalist oder Fotograf sehe ich, dass sich dort meine Wünsche und Vorstellungen legen und nahbar machen würde. Ich könnte die Welt entdecken, sie zeigen wie ich sie sehe, darüber berichten und schreiben, wäre ungebundener als jetzt und dürfte gehen und wieder kommen. Diese Gefühle welche schon lange in mir stecken konnte ich lange nicht in Worte fassen, nur fühlen und das ist manchmal nicht sehr gesund.

Als ich 6 Jahre alt war, war ich mit meiner Mama in der Stadt und sah ein Polizeiauto. Ich sagte ihr, ich werde einmal Polizistin. Niemand nahm mich ernst, ich denke auch heute die meisten noch nicht. Für die Polizeischule lebte ich eine Zeit lang. Ich machte eine Lehre im Gesundheitsberuf wobei dann alle Menschen rundherum meinten: „Genau dä Bruef passt zue der, es Chrankeschwöschterli.“ Ich schätze solche Leute heutzutage nur noch ab. Früher verletzten sie mich sehr. Nur weil ich ausschaue wie ich ausschau, heisst doch das noch lange nicht, dass ich nur lieb und herzig bin. Für diese Menschen hatte ich den Stempel. Den Pflegeberuf erlernte ich, da ich in diesem Gebiet am schnellsten eine Ausbildung fand. Für mich selber schade. Ich hätte mehr überlegen müssen, aber kannte mich damals noch nicht genügend gut. Damals war es mir nur wichtig eine 3-jährige Lehre zu haben und schnellst möglich selbstständig zu werden. So war einer Polizeischule weniger im Weg. Nach meinem Pflegeberuf konnte ich in meinem Leben zum ersten Mal etwas tun was mir Spass machte. Wäre da nicht der Suizid gewesen, hätte ich diese Jahr sicherlich noch mehr genossen. Ich war im Militär als Füsilier Durchdiener. Ich möchte dazu sagen, dass ich mein Gewehr, meine Ausrüstung und mich selbst stets selber getragen habe, trotz einem beidseitigen Muskelfaserriss in der Leiste und dies auch während dem 50 km Marsch. Das ganze Militär war für mich psychisch mehr belastend als körperlich. Die Abende stehts alleine, immer aufzupassen wie man sich gibt, kaum richtige Freunde zu haben, welche ohne Hintergedanken da waren und zu einem standen. Körperlich war es eine Herausforderung und ich nahm diese gerne an. Ich bin kein Tier oder halber Mann, das ist mir bewusst, aber ich kann einiges wobei andere denken; „Elsbeth?? Niemals!“. Ich denke: „Dummköpfe“.

Ich brauche für die Polizeischule eine 3-jährige Lehre und evtl. Berufserfahrung. Ich habe mehr als das.

Ich bin sozial,- meines Pflegeberufes wegen. Hab etwas auf dem Kasten wie man vom Militär vernehmen kann. Ich habe Berufserfahrung und die meisten Betriebe bei welchen ich arbeitete, sind in der Öffentlichkeit gross geschrieben oder werden als positiv war genommen. Das ganze nur für die Polizeischule.

Ich merke ich bin für all das müde geworden. Alles nur für ein Thema im Leben. Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer kurzen 2.-Ausbildung, weg vom Pflegeberuf, selbstständiges arbeiten, Bürodienste von Montag bis Freitag und Ruhe. Ich hab das Gefühl, für meine Selbstverwirklichung fehlt mir etwas Gravierendes. Mein Ich im Beruf zu finden, um Ich-sein für meine Seele zu dürfen. Ich kann und möchte nicht mit meiner beruflichen Unzufriedenheit so eine Polizeischule machen oder anmelden. Eine Abendschule für Sekretärin zu machen wäre schön. Das wäre für den 70%-Alltag für die Polizeischule gar nicht mal so schlecht. Ich könnte in ein Büro und hätte meine Ruhe. Es hat nichts mit meinem Team zu tun wobei ich zur Zeit bin. Ich bin soo froh kann ich dort sein, hab soo liebe Leute kennen und schätzen gelernt. Wenn in einem Pflegeberuf, dann nur dort bei meinen Mamis! Ich kann nur sagen, ich danke an dem welcher mir so viel Glück beschwärt hat. Aber diese Arbeit im Pflegeberuf erfüllt mich absolut nicht und daher kommt die Unzufriedenheit. Ich habe mir auch schon überlegt, eine 3-monatige Ausbildung zur Stewardess zu machen. Ist zwar schicki-micki, aber ich könnte Reisen. Es gibt Destinationen, wobei die ganze Crew im Land bleibt bis zum Rückflug in einer Woche. Es wäre alles bezahlt, könnte war erleben und man fühlt sich freier. In der nächsten Zeit hole ich mir alle Infos rein und werde eine Entscheidung treffen. Es muss was gehen! Jeder Mensch ist selber verantwortlich für sein Gemüt!

Ich möchte zufrieden sein!!!

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