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Donnerstag, 7. April 2011

Mittwoch, 6.4. 2011

Als erstes bin ich heute fast in den Zug nach Zürich eingestiegen. Wie jeden Morgen rannte ich zum Bahnhof, nur heute war es etwas früher. Der neue SBB-Fahrplan habe ich bis heute noch nicht so ganz im Griff. Der Zug um 32 fährt nämlich nicht mehr auf Gleis 7 sondern Gleis 2. Durch die frühere Zeit konnte ich mit Regula Zug fahren. Hatte die viel zu erzählen. Dabei freute ich mich auf eine Mitreisende, welche sonst genauso Mundtot ist wie ich am Morgen früh. Nichts gewesen. Ich musste mir alles von dem nervenden Kunden von Gestern welcher sie hatte anhören. Ich höre eigentlich gerne zu, aber am Morgen früh möchte ich eigentlich nur eine Kommunikation zu meinen Musikhörer und meinem Lapi pflegen.

Bei der Arbeit angekommen machte ich die Bestellungen auf der Station von halb 8 Uhr bis 9 Uhr und ging danach an eine Schulung bis um 11.30 Uhr. Bin froh habe ich diese gehabt, nun kann ich mir jeder Zeit einen Überblick verschaffen und weiss genau was läuft bezüglich allen Bestellungen der Station. Nach dieser Schulung ging ich mir Mittagessen holen und setzte mich an den Rhein. Das war wieder mal soo schön. Dann waren meine Haare um halb 1 Uhr fällig. Meine Coiffeuse hatte Ferien, darum war eine andere am Werk. Die war mir aber auch sympathisch. Redete das Nötigste, ich durfte selber föhnen und stand nach 30 Minuten wieder Draussen.

Nun realisierte ich, dass ich Ferien haben. Morgen arbeitete ich nicht wegen meiner 50%-Arbeitswoche welche diese Woche zu Ende geht(dies war eine sehr gute Lösung, ich denke ich bin wieder startbereit für 100% nach den Ferien) und am Freitag ist ein Anästhesiekongress wobei unsere Tagesklinik geschlossen bleibt. Also ab sofort Ferien. Alles klar.

Ich traf meine Kollegin um halb 2 Uhr am Nachmittag im Bahnhof Basel nach ihrer Unizeit um mit ihr nach Aarau zu fahren und das Wetter zu geniessen. Da ich durch die übereifrige Coiffeuse schon vor 1 Uhr Mittags fertig war, machte ich eine Trämlitour. Das heisst; ich setze mich in ein Tram wobei ich, noch nicht alle Haltestellen kenne und fahre bis Endstation und wieder zurück.

Dieses Mal ging es nach Riehen. Ist sehr schön dort, das wusste ich nicht. Hab mir ein paar Sachen aufgeschrieben, was ich dort bestimmt einmal anschauen gehen werde.

Bei der Rückfahrt kam ich beim Arbeitsort von meiner Schwester vorbei und ging kurz rein, sagte hallo, winkte und ging wieder. Mein Anschlusstram kam nämlich gerade. Später erzählte mir meine Schwester, dass ich sie aus dem Konzept gebracht habe, da sie gerade auf Englisch eine Kundenberatung machte. „Ohalätz“, hab ich sie verwirrt(?). Aber warum sagt sie mir das? Auch wenn ich es gewusst hätte, dass sie sich konzentrieren muss, wäre ich reingeplatzt. Wer sagt schon nicht gerne seiner Blutssschwester guten Tag??!?

Am Bahnhof angekommen ging ich zur Rolltreppe und fuhr hinauf, da meine Kollegin mir zuvor mitteilte, dass sie oben wäre. Beim Nach-oben-fahren sah ich meine Kollegin; sie fuhr nämlich nach unten. „Wir treffen uns in der Mitte“, rief ich ihr zu! Die Leute um mich schauten mich fragend an, was das wohl heissen mag... . Ich selber habe keine Ahnung, ich fand dies in diesem Moment gerade ziemlich passend und wartete schlussendlich oben auf sie.

In Aarau angekommen, liessen wir uns auf einer Wiese beim Starbucks-Café nieder und genossen den Nachmittag. Ich holte mir einen Tee vom Starbucks und einen Walnuss-Brownie. So weit gut. Ich nahm den Teebeutel raus als ich dachte, dass der Tee gut so war und legte ihn auf den Rasen. Wenn wir gehen würde, werde ich ihn mitnehmen und in den Abfall geben, so wie es sich gehört. Wir redeten und redeten, genossen die Sonne und legten uns auf den Rasen. Hab ich schon erwähnt, dass es sehr warm war? Ja? Gut. Auf jeden Fall setzte ich mich irgendwann wieder auf und war erstaunt darüber dass ich vorallem auf einer Seite unter dem Arm geschwitzt habe, aber irgendwie weiter hinten. Ausserdem war es noch erstaunlicher, dass ich seit neustem braun schwitze. Neben an lag dann der verdrückte Teebeutel. Danke Elsbeth,- immer wieder schön mit dir. Ich hatte ein graues Oberteil an, damit es auch jeder sehen konnte.

Am Abend kam Regula auf Besuch um die kleinen Rüeblis zu bestaunen. Ich kochte für uns 2 Abendessen und wir gingen dann später an den Fluss. War ein schöner Abend.

Zuhause angekommen wollte ich mich kurz aufs Bett legen und TV schauen, ich erwachte mit meinen Kleider um 5 Uhr Morgens bei offenem Fenster, laufendem Lapi und einer zerzausten Elsbeth, welche es hasst ohne Zähneputzen am Abend einzuschlafen.

Pe-Es: Meine Rüeblis leben übrigens immer noch alle. J

1 Kommentar:

  1. Der mediale, allgemein gültige Fachbegriff dieses Phänomens nennt sich Fernseh-Schlaf, oder neudeutsch TV-sleeping. TV-sleeping ist seit der grassierenden TV-Totalverblödung weltweit feststellbar. Eine Studie der UNESCO hat ergeben, dass hauptsächlich Männer ab 60 und Frauen zwischen 20 und 30 mit einem IQ weit über 100 betroffen werden. In Ausnahmefällen könne es auch Menschen nach üppigem Speis und Trank treffen.

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