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Dienstag, 4. Januar 2011

4. Januar 2011

Guten Morgenarbeitstag. Ja der Tag- Nachrhyhtmus hat es mir angetan. Sitze im Zug und konzentriere mich darauf, dass viele Leute noch viel früher aufstehen mussten als ich. Ich schlief etwa um 2 Uhr,- hatte meine Uhr gehört wie sie piepste. Geschlafen habe ich auch nicht wirklich. Einmal mehr die Hälfte meines Lebens hat sich abgespielt, nur auf brekäre Weise. Und weil das Leben die Menschen liebt, konnte ich 5 Minuten vor Klingeln meines Weckers schlafen wie ein Bär. Hervorragende Sache. Ein Wallischer würde sagen; isch güet(das hab ich von dem wallischer Kondukteur aus dem alten Jahr). Nun sitze ich im Zug und schaue hochintelligent in mein Lapi, da ich weiss, dass ich im Zug sowieso auf so kurzer Strecke nicht schlafen kann und soll, aus grösstem Respekt vor meinen Mitreisenden. Es gibt ja Leute die im Zug schlafen, wobei es ziemlich unterhaltsam aussieht. Zum Beispiel wenn der Kopf hoch und runter geht. Oder wenn der Speichel an den Lippen schwungvoll darüber läuft. Wie wärs damit, dass der Schlafende plötzlich an ein unbekannten Mitreisenden anlehnt. Ja alles schon gesehn. Da ich mich kenne kann ich das alles auch und fange dann noch an zu schnarchen.

Freue mich natürlich auch auf meinen ersten Arbeitstag im neuen Jahr. Meine Arbeitsstelle die ich vor 2 Monaten antrat, finde ich sehr toll. Das Team ist ganz ok und ich fühle mich sehr wohl.

Einen schönen Tag vor allem an all diejenigen die wie ich den Morgen begutachten, aber ihn eigentlich unter der Woche nicht gerne wahrnehmen.

So mein Arbeitstag ist vorbei und ich bin eigentlich zufrieden. Ich hatte zwei herzige Brocken. Auch die Familien waren wirklich freundlich und anständig. War ein guter Start. Nach meinem Feierabend wollte ich unbedingt und endlich meine Nähmaschine kaufen gehen. Natürlich gab es sie nicht mehr als ich kam und wenn sie wieder lieferbar ist kostet sie 20 Franken mehr. Immer wieder eine Freude. Ich werde natürlich aus lauter Enttäuschung für mindestens 2 Monate diesen Laden mit ganzer Verachtung meiden. „Sälber tschold“.

Als ich auf den Zug ging schmissen sie uns alle wieder raus(die letzen 2 Waagen wurden abgeschlossen, obwohl dass dies die Besten sind). Ich gehe IMMER in den ganz hinteren Teil des Zuges. Dort hat man seine Ruhe. Ich schreibe oder lese Zeitung und gehe meiner Sucht nach(diese wird hier sicherlich nie genannt,- aber alles auf legaler Basis!) Wir mussten in die vorderen Waagen einziehen. Diese sind alles Doppelstöcker. Ich mag die nicht, die fahren unheimlich. Und wenn dann lieber unten als oben. Quizfrage: Wo sitzte ich nun? Natürlich im oberen Teil, da es unten kaum Platz hatte. Neben mir ist das Kinderabteil, natürlich mit Rutsche und Klettertieren und darauf Kinder die sich unwahrscheinlich Mühe geben Krach zu machen. Ich mag diese Familien nicht die im Feierabendzugverkehr meinen sie müssen jetzt mit weinendem Baby und ungezogenen Kindern,- welche immer zu herumschreien,- in den Zug und eine Fahrt unternehmen welche sie auch vor 3 Stunden hätten machen können. Genau das Selbe mit älteren Menschen, welche sehr schlecht auf den Beinen sind. Ich habe Respekt vor älteren Menschen und probiere immer zu helfen wo es geht, aber ich verlange auch im Gegenzug, dass sie auch im hohen Alter ihre Blickwinkel offenlassen. Sie steigen mit einer Migrostasche in ein vollgestopftes Tram um halb 6 Uhr am Abend ein und haben das Gefühl die Menschen klettern sich über die Köpfe hinaus um der Person Platz zu machen, natürlich würden viele auf die Seite gehen, aber wie soll das geschehen wenn es so viele Leute hat. Dann gibt es noch welche, die ältere Menscher verabscheuen oder einfach asozial sind. Natürlich helfe ich gerne, aber wenn dann eine solche Person stolpert, weil es zu viele Füsse hat und ein Gedränge ist, dann hat sie nicht das recht Leute anzufluchen. Die Migros hat von Morgen um 8 Uhr bis am Abend um 18:30h offen. Gewusst??? So das muss mal gesagt werden.

Abgesehen davon; ich bin kein Mensch der das Leben schlecht sieht, ich jammere nur gerne und wenn mir dann jemand auf eine sarkastische Weise halt gibt, ist die Welt für mich in Ordnung und wenn nicht, dann mach ich eben weiter wo ich aufgehört habe. J Irgendwie muss ich mich ja bemerkbar machen wenn ich ansonsten in der Menschenmenge untergehe mit meiner Grösser (164cm lebendiges Fleisch).

2 Kommentare:

  1. Die echte Grösse eines Menschen manifestiert sich nicht in seiner Körperlänge.

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  2. Ja das sagt mein Vater mir auch ständig! Bei mir manifestiere sich mein überdurchschnittlich plappernde Mund!

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