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Sonntag, 9. Januar 2011

7. Januar 2010

Der Tag war bis gegen den Abend nicht besonders Speziell. Eine Mama war am Ende vom Tag mit ihren zwei Töchter bei uns. Die Grössere hatte ein Zahnproblem und schlief nach der Operation noch länger. Die Kleinere war sehr aktiv. Da ich nicht mehr viel zu tun hatte, bis in einer Stunde mein Feierabend kam, spielte ich mit ihr und nahm sie überallhin mit wo ich hingehen musste. Sie hatte wahnsinnig Freude. Zum Schluss sagte ich der Kleinen, sie solle schnell bei Mama,- welche beim Bett ihrer operierten Tochter sass,- bleiben, da ich kurz auf die Tiolette müsste. „Ich muss auch!“, meinte sie. Also ich ging ich mit ihr zum Wc und half ihr. Danach fragte sie, wo ich aufs Wc gehe. „Ich gehe an einem anderen Ort“. „Darf ich mitkommen und zu schauen?“ Ich musste schön lachen..und wie!

Meine Schwester holte mich von der Arbeit ab. Sie arbeitet ca. 10 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt. Wir wollten am Abend ins Kino. Da wir zu früh am Bahnhof waren(eine Seltenheit in meinem Leben), gingen wir eine Kleinigkeit zu essen holen. Dann die Erleuchtung: HUHUUU es ist Wochenende! Also warum nicht ein Feierabend- Drink? War eine gute Idee und werde ich mir für die alle noch kommenden Freitage hoffentlich beibehalten, wann immer es möglich ist. Bei mir Zuhause angekommen, informierten wir uns über Kinofilme. Es war kein einzig passender dabei. Meine Schwester wollte eine Liebeskomödie schauen, aber der läuft erst in einer Woche. War natürlich wahnsinnig entäuscht J. Plötzlich waren wir müde und lagen auf dem Bett wie verfaulte Eier. Nebenan lief Radio. Da kam plötzlich so ein Spiel; man darf 1 Minute lang nicht ja und nein sagen. Meine Schwester wollte unbedingt anrufen also machte ich auch mit. Nun es klingelte, aber es war schon zu spät. Die Moderatoren teilten den Zuhörern mit, dass sie in 1 Stunde nochmals das Gleiche spielen. Ja wir warteten eine geschlagene Stunde am Freitagabend und kamen durch. Bei mir klingelte es und da sprach das Telefon mit mir. Oje war ich aufgeregt. Ich verschanzte mich in die Küche und meine Schwester rief immer was in die Küche.. “RUHE!!!“, sagte ich wortgewandt. Vor mir spielten 2 Frauen mit, welche gleich am Anfang Ja und nein sagten auf eine Frage. Dann war ich dran. Der Moderator meinte: „Bereit?“.

Ich: „Ja“.

Er: „Dann los“.

Musik, Musik, Musik; tingelingeling.

(Kurz ein paar Auszüge über diese Minute)

Er: „Du hesch rächt en französische Name, gell?“

Ich: „Das esch rechtig.“

Er: „Chansch denn du Französisch?“

Ich: „Min Babi und Grossbabi chöne Französisch rede“

Er: „Du ned?“

Ich: „Vo de Schuel chani sNötigschte.“

Er: „Chasch denn säge, Guete Abig ich ben dElsbethe“

Ich: „Ich probiers; Bon soir, Je suis Elsbethe“

Er: „Naja mehr händ ide Schule glernt, dass es je m`apelle heisst“

Ich: „Das esch egal.“

Meine Schwester hat immer wieder in die Küche ihre Antwort gerufen. Gegen das Ende von der Minute schrie sie: „Ja das hani, eeeh neiiiii das dörfsch jo nid säge!!!!! Sch...iifahre!“ Ich wünschte ich hätte lachen dürfen, mein Ego wollte aber gewinnen also blieb ich stock-ernst!- und gewann!

Eine CD. Wow. Meine Schwester und ich fühlten uns wie Multimillionäre! Ab da waren wir wieder wach. Wir holten uns nochmals was zu essen und schauten Fern. Immer wieder kicherten wir und schliefen dann ein, bis mein Wecker läutete und uns bekannt gab, dass in einer halben Stunde der letzte Zug für meine Schwester nach Hause fährt. Ich begleitete meine Schwester zum Bahnhof. Danach lief ich richtig mein Zuhause und ignorierte es dann. Ich lief einfach weiter. Das brauche ich manchmal. Ich laufe dann immer zur Grenze zum nächsten Dorf. Der Weg dorthin geht alles Bergauf. Das war ein Abend.

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