Ab dem nächsten Ton kostet Sie dieser Blog pro Buchstabe etwa 12.24 Fr.- je nach Kanton kann es variieren. Wenn Sie damit einverstanden sind, bleiben Sie bitte dran.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Meine geliebte SBB....

9. Februar 2011

Sitze um 7 Uhr im Zug. Ja es ist wunderbar. Ich mit Kopfschmerzen und einer miesen Stimmung wie jeden Morgen. Manchmal ist das schon auffällig. Steige ich in den Zug ein, gleich ich von meiner Stimmung her einem Killer-Monster. Spricht mich bloss nicht an. Steige ich in Basel aus, bin ich ein Mauerblümchen. So wie heute auch. Wie immer eben J, abgesehen von den heutigen Kopfschmerzen.

Arbeitstag vorbei. War ok. Bin viel am PC, aber das macht mir wirklich Spass.

Das glaubt mir kein Mensch. ICH habe mein Training gefunden. Jaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!! Jupiiiiiii!!!! Haleluja!!!!!!!!! Freude, Luftsprung, Gumpigump! So ist es! Meine neue Kampfsportart heisst(Trommelwirbel): TAEK WON DO.

Vollkontakt, Kontitionstraining, Forderung, Disziplin, Motivation, Schweisstreibend, alles Lieblingsworte von mir und alles Worte, welche auf das Training zu treffen. Vor ein paar Monaten hat mir mein Hautarzt eröffnet, dass ich an Neurodermitis leide. Mir viel auf, dass das immer kam, wenns mir schlecht ging, ich Stress hatte oder ich mich nicht wohl fühlte. Früher hatte ich das auch häufig, bis ich mit Kyushinkai Karate anfing. Da ging es weg(nach langem Überlegen und Mördertheorien ist mir das nämlich aufgefallen). Ich brauche einen Pol um meine angestaute Kraft loszulassen, meine Energie zu verschwenden und einen Ausgleich zu finden. Meiner Unzufriedenheit und meinen schlechten Gefühlen liess ich im Training ein Zuhause. Also wäre es doch gut möglich, das Kortison in ein paar Monaten zu vergessen. Wie schön wäre das denn, dann wäre ich endlich alles los, von A bis Z. Nun freue ich mich wahnsinnig auf mein neu erworbenes Training. Es ist sehr ähnlich wie mein Karate von früher. Nuno Damaso ist ein mehrfacher Europa- und Weltmeister. Ein sehr toller Mann. Er schaut den Menschen klar in die Augen, hört offen und geistreich zu und man spürt seine Menschlichkeit. Absolut nicht abgehoben und doch hat man einen wahnsinnigen Respekt. Seine Art und Weise wie er sich gibt ist trotz seines grossen Erfolges verblüffend und schön. Hut ab. Es ist mir eine Ehre in ein solches Training unter seiner Leitung zu gehen. Ich halte nichts von Politiker, Starlets, Menschen die sich ins Rampenlicht trängen und sich von Ruhm ernähren. Ich halte von Menschen viel, welche etwas für seine Mitmenschen und sich selber Gutes tun, sich nicht zu Schade sind und trotz allem keine Ansprüche erheben, sondern es tun weil sie es möchten. Er ist ein solcher Mensch.

Als ich um 5 nach 8 Uhr am Abend am Bahnhof ankam sah ich, dass der 3 nach Zug noch steht. Ich fliegte schon fast zum Gleis hinunter, angekommen bemerkte ich, dass kein Einziger im Zug sass, mein erster Gedanke; „guet för mich“, mein 2 Gedanke; „glaubsch jo chum, dass das de rechtig Zug esch, gang gschiider go luege“. Meine innere Stimme ist manchmal auch gut zu mir, wie heute zum Beispiel. Ja es war der 3 nach Zug aber erst in einer Stunde! Die spinnen die SBBler. Schon 1 Stunde zu früh, lassen sie den armen Zug in der Kälte stehn, dass er auch ja nicht zu spät kommt!!! Sie würden lieber kurz bevor Abfahrtszeit ist, ihn in den Bahnhof bringen. Aus Gründen wie; dann hat er weniger kalt, haben die Jungen weniger Zeit um den Zug zu demolieren, ist eine Fahrwerksstörung weniger möglich, wenn der Zug irgendwo unter steht, anstatt bei der Kälte draussen. Die können froh sein, arbeite ich nicht bei der Schweizerischen Eisenbahn. Natürlich fand ich dann meinen 15 nach 8 Zug, welcher mich nun nach Hause bringt. Ich werde duschen gehen, kurz kochen und ab in die Heia.

Guute Nacht. Hab alles erledigt. J

1 Kommentar:

  1. SBB

    Die Abkürzung SBB steht wahrscheinlich immer noch für “Spanisch Brötli Bahn“,die Bezeichnung für die erste Eisenbahnlinie der Schweiz von 1847, die von Zürich nach Baden fuhr und u.a. spanische Brötli in den Kurort Baden transportierte. Die Originalloki und die Wagen sind im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zu bestaunen.

    AntwortenLöschen