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Montag, 18. April 2011

Ciao, ciao...

Freitag, 15. April 2011

Ich durfte, so der Mann von der Rezeption, weil ich Geburtstag hatte ;-) um halb 8 Uhr schon zum Frühstück gehen(Start wäre erst um 8 Uhr), da mein Zug um 8:22 Uhr losfährt. Etwas traurig verliess ich den Ort Santa Margherita und lief an der Meerküste entlang zum Bahnhof. Auch heute wäre es ziemlich bewölkt gewesen, so dass es vom Wetter her nicht schlimm war zu gehen. In der Schweiz soll es, so hiess es im Internet sonnig sein. Das wäre ein schönes Willkommensgeschenk.

Meine Strecke:

Santa Marghertia-Rapollo= 3 Minuten

Rapollo- Genova P. Principe= ca 30 Minuten

Genova P. Principe- Milano Centrale= ca. 1.5 Stunde

Milano Centrale-nach Hause= ca. 4 Stunde.

Ich bin 6.5 Stunden in etwa unterwegs. Der Weg bis nach Milano Centrale war ok, nichts Spezielles, der Zug war immer pünktlich und die Leute sehr ruhig(es war halt eben Morgenfrüh). Seither sitze ich im Zug Richtung Basel. Das ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass dieser Zug nach Basel fahren würde, möchte ich bis Endstation fahren. J

Es ist alles sehr ruhig und typisch schweizer-normalo mässig. Nun muss ich mich wieder an eine andere Mentalität gewöhnen. Schade.

Vor Domodosolla angekommen kam eine Frau mit der Minibar durchgelaufen. Ein Mitreisender wollte einen Kaffee. Sie machte diesen sofort. Bei ihrer Tätigkeit musste sie sich mehrere Male bücken, so dass sie einem jüngerenq ca. 30-jährigen Mann mit ihrem Allerwertesten immer mal wieder ankam oder entgegen streckte. War sehr lustig anzusehen. Ihm war es sichtlich unangenehm.

Nach der Grenze schaltete ich mein Natel wieder an welches ich besser nicht getan hätte. Ganze 24 SMS waren die Folge... . Meine Familie waren die Hauptverursacher so schrieb ich ihnen dann diese Zeilen: Ciao a tutti. Bin wieder da. Falls ihr was von mir wollt, könnt ihr mich ANRUFEN. Die Folge: Ein riesen Telefonchaos. Passt zu mir. Welcome back.

Der Zug hatte null Verspätumg.. wie normal ist das denn? Geht ja gar nicht!

Bei mir Zuhause angekommen stellte ich fest, dass das Meteo keinen Seich erzählte. Es war klarer Himmel mit Sonnenschein. Ich kam nach Hause und als erstes legte ich mich auf MEIN Bett. Ok das war wirklich nicht übel. Durch die Telefoniererei welche sich bis nach 7 Uhr abends andauerte konnte ich nicht mal ein kurzes Nickerchen machen. Um 6 Uhr ging ich noch kurz einkaufen, denn meine 2 Freundinnen kamen und wir gingen mal wieder so richtig feiern und tanzen. Der Abend war fantastico. Lustig, schön und tat mir gut. Natürlich fand die Party in Basel statt, so dass ich mich wieder Zuhause fühlen konnte.

Um 4 Uhr Morgens kamen wir dann erschlagen aber glücklich im Bett an. Wir übernachteten beim Bruder der Kollegin.

Meine abschliessenden Worte zu Italien:

Ich bin auf der Suche nach einem Land welches mein Zuhause werden könnte. Italien ist es definitiv nicht und wird „nur“ ein schöner Ferienort bleiben, welches ich gerne wieder erkunden gehen werde. Die Mentalität ist natürlich nicht von schlechten Eltern, ich befürchte aber, dass ich nicht genügend Motivation besitze, so gut Italienisch zu lernen, dass ich mich Zuhause fühlen könnte und ich sie zu 100% verstehen könnte. Da wären wir beim Thema Englisch. Als ich von London aus meinen Ferien zurück reisen musste, war meine Stimmung im Keller. Hätte sich die überirdische Möglichkeiten geboten, wäre ich geblieben. Von Italien war ich schon auch traurig zu gehen, aber es viel mir mehr einfach mich wieder an das Leben von der Schweiz zu gewöhnen und war für die selbstverständlichen Dienstleistungen welche man hier einfach so hat und die Sicherheit äusserst dankbar!

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