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Dienstag, 19. April 2011

Montag, 18. April 2011

Ich hatte schon lange nicht mehr einen so verschissener Morgen wie heute und ich war auch schon lange nicht mehr so mies gelaunt wie heute. Also um genau zu sein als ich aufstand, mich fertig machte und das erste Mal zum Bahnhof lief, war der Tag noch ziemlich so wie immer..halt alles zu früh, überall Leute, sprechtmichjanichtan-Laune und absolut null Motiviaton und das grösste Fluchen hilft da genau nichts, lasst mich in Ruhe. Ich höre meistens Musik wenn ich unterwegs bin. So auch heute, Simple Minds lief um wach zu werden. Vor dem Bahnhof angekommen bemerkte ich, dass es 2 nach 7 Uhr am Morgen war. Was das Problem war? Ich hatte um 9 Uhr Dienst und mein offizieller Zug fuhr um 5 nach 8 Uhr und nicht 7!!!!!!!!!! Mit kochendem Gemüt und die Welt ist verschissen-Laune ging ich Richtung nach Hause. Auf dem Weg habe ich ein zu Ende gehendes Trottoir nicht gesehen und so bin ich am Boden gelandet,- nichts passiert(wie immer). Weiter vorne lag ein grösserer Stein am Boden worauf ich natürlich auch stand und durch mein lockeres Fussgelenk natürlich jede einzelne Sehne beim Verknicksen spürte, mann tat das weh!

Zuhause angekommen strafte ich mich! Innert 45 Minuten habe ich meine Wohnung geputzt. So muss ich heute Abend nur noch Wäsche waschen und Blätter ordnen. Um 7:55 Uhr ging ich dann das 2. Mal zum Bahnhof dieses Mal lief „Nikelback“ in meinen Ohren. Zum Glück hörte ich kein „ciao bella“ unterwegs, dem hätte ich raggazza gegeben. Man war ich mies gelaunt. In Basel angekommen, weckte mich dann die strahlende Sonne und so war dann ziemlich schnell alles vergessen und i.O.

Der Tag verlief ziemlich gut. Konnte heute viel profitieren und Neues lernen. Nun bin ich auf dem Heimweg und werde wie schon gesagt Wäsche waschen! J , plus kochen. Mmmh es gibt Eisbergsalat und Thon mit Olivenöl und Balsamico. Dazu werde ich Zwiebeln in Öl anbraten bis sie knusprig sind. Ich liebe stinke Zwiebeln.

Noch was zu Jo: Ich war mir nicht mehr so ganz sicher bei ihm. Wollte er einen Schritt mit seinen Glückwünschen per SMS auf mich zu machen?, hat er sich so reserviert verhalten, da er an meinen Bootztag gedacht hat aus reiner Freundlichkeit, aber noch nicht auf mich zu kommen möchte?, oder hat er sich aus purer Nettigkeit gemeldet und will im Grunde genommen gar nichts mehr von mir wissen, da es gut so ist wie es ist? Nun ja wenn ich auf etwas warten muss und ich Geduld an den Tag legen sollte, ists aus mit der Stille in meinem Gehirn, dann kann ich viel überlegen. Anstatt mir dann irgendeine überirdische Einbildung zu machen und eine aus der Luft gegriffene Antwort für mich zu haben, schrieb ich ihm eine SMS mit in etwa diesen Fragen. 4 Minuten später kam eine kurz angebundene Sms zurück. Wir schrieben kurz hin und her, wobei ich mir alle erdenkliche Mühe gab. Er war dennoch sehr kurz angebunden. Seine SMS zusammengefasst: „Ich han a dich denkt und en Fröndschaft wär schön.“ Jaja das tönt ja alles Bestens, aber so ist er nicht!, so kurz angebunden. Er gibt sich eigentlich immer Mühe und redet bei solchen Sachen mehr als 2 Sätze. Er ist ein Mensch, welcher sich hinter seiner Freundlichkeit und Glaubwürdigkeit versteckt. Er gibt sich stehts Mühe Meinung von anderen zu verstehen, korrekt zu sein, so zu sagen mit seiner Freundlichkeit Menschen zu umgehen und sein Herz hinter seiner Art zu verstecken, so ist es kaum möglich zu sehen wie es wirklich in ihm aussieht. Dieses Mal konnte ich aber erkennen, dass er Schwierigkeiten mit der Nettigkeit hatte. Entweder nerve ich ihn oder aber er ist verletzt. Verletzt in seinem Stolz, dass ich ihn abgeblockt habe oder er ist hinter seiner „Freundlichkeit“ verletzt. Ich wäre sehr dankbar, wenn es sein Stolz und nicht sein Herz wäre, welcher verletzt ist. Nun gut, schlussendlich habe ich es probiert. Ich war schon sehr traurig. Hab auch mit meiner Kollegin darüber gesprochen, sie ist ehrlich und klar mit mir. Es ist sein gutes Recht, sich zurückzuziehen, denn ich habe mich „abgewendet“, meinte meine Kollegin. Ich darf keine Erwartungen an ihn haben. Ja das sass und stimmt. Nun gut, egal was kommen mag:

Lieber Jo

Nach so kurzer Zeit habe ich dich wahnsinnig schätzen gelernt. Du bist ein toller Mensch, welcher ich in mein Herz geschlossen habe. Falls du wiederkommen solltest, dann komm genauso wie du bist. Bleibst du weg, dann verlass dich selber nie. Ich wünsche dir von Herzen Menschen, welche hinter deine Freundlichkeit blicken und dir genauso viel zurückgeben können wie du gibst,- in Liebe wie auch in Freundschaft.

Alles Gute.

Die Wäsche habe ich tiptop gewaschen, getumblert und liegt nun frisch bereit in meinem Schrank. Das ganze verzögerte sich wegen meinem Kochproblemchen...okok... besser gesagt: Wegen meinem Zwiebelkochdesaster. Das Kochen hat sich zwar gelohnt, nur brauchte ich 2 Pfannen für die Zwiebeln welche ich im Öl frittieren wollte. Das erste Mal war ich zu spät dran und so hatte ich einen schwarzen Pfannenboden und schwärzer als schwarze Zwiebeln(sie verbrannten regelrecht im kochenden Öl.. Beim zweiten Mal gelang es mir dann aber durch und durch. Musste ich Kraft an den Tag legen um den Pfannenboden wieder sauber zu kriegen. Ja Elsbeth braucht kein Sport bzw. Krafttraining, sie hat ihre Pfannen.

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