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Sonntag, 1. Mai 2011

Freitag, 22. April 2011

Stellte euch vor der ganze Tag frei, die Läden geschlossen und Ruhe. Um 11 Uhr bin ich wach geworden und machte mir den Start in den Tag sehr gemütlich. Ein Berner hätte Sympathien für mich entdeckt. Ich schaute beim Wetter nach, wann es an diesem Tag am Wärmsten sein soll(25 Grad). Um halb 3 Uhr Nachmittag war es soweit und weil ich raus wollte, machte ich mich auf die Socken Richtung Luzern um dort den wärmsten Moment zu erleben. Bei der Verkehrshauswiese breitete ich mich aus und versuchte mich sinnlos brutzeln zu lassen. Ja Elsbeth wird nämlich an der Sonne Rot oder bleibt so weiss wie sie ist, aber niemals wird sie braun. Nebenan legte sich ein Wuuduu-Mann um die 35J. hin und zündete doch tatsächlich ein Räucherstäbchen an...wollte er die Mücken vertreiben??? Dann hätte ich noch 100`000 weitere um meinen Kopf herum. Ich ziehe diese Dinger nämlich immer regelrecht an. Nach 100 Mal Eigenbeschnupperung habe ich mit der Zeit doch tatsächlich das Gefühl, die kommen weil ich stinke. Das Räucherstäbchen hatte keine Wirkung. Auch bei diesem Mann schwirrten sie einfach umher. Da war ich doch zu tiefst beruhigt... neben mir lag demnach auch ein (evtl.) imaginärer Stinker.

Ich genoss die Sonnenpracht bis kurz vor halb 7 Uhr am Abend. Danach montierte ich schnurstracks über mein Bikinioutfit(Modemässiger Ausdruck der heutigen Zeit! =In!) meine Hosen, T-Shirt, Pullover und riesen Schal drüber. Der Wind wehte und ich hatte eine kleine frier-schüttel Attacke. Für mich absolut nicht verdrehtbar bei einem solch sommerlichen Tag.. . Ich hasse die Kälte im Allgemeinen, daher wird meine Verstand Kälte im Sommer nie akzeptieren, geschweige denn eines Blickes würdigen. Das Dümmste daran ist, dass ich ein kleiner „Gfröhli“ bin.

Um 7 Uhr am Abend war ich dann im Zug Richtung nach Hause mit einem mortzmässig, grossen, fettigen Stück Pizza und einer noch fettigeren Portion Pommes. Dies alles habe ich von einer Bäckerei mitgenommen, die benutzen,- so steht es!,- nur gesunde Sachen. Sehr gut, die gesunde Pizza schmeckte für meine Seele noch 1000 Mal besser inkl. dem gesunden Pommesöl und dem Bio-Ketchup.

Zuhause angekommen, kaufte ich noch kurz ein und ging nach Hause. Meine Schwester kam um halb 10 Uhr bei mir an. Nun ratet Mal welche Party heute angesagt war??? Eine 80er Party in Basel. Einen Tag zuvor schrieb ich eine äusserst freundliche E-Mail an die Organisatoren mit der Bitte; dass meine Schwester welche das Mindestalter für diese Party noch nicht erreicht hat, trotzdem Einlass zu gewähren, da ich doch meinen Geburtstag noch nachfeiern möchte und wir riiiesen 80er Party- Fans sind. Dies trug doch tatsächlich Früchte. Sogar auf die Gästeliste wurden wir gesetzt.

Was haben wir daraus gelernt???: Genau! Geburtstage sind da um sie auszunutzen!

Wir gaben uns Mühe etwas in die Richtung 80er Jahre auszusehen, aber extrem trauten wir uns nicht. Ich wäre so gerne mit einer riesen Mähne gegangen, hätte meine knalligen Strumpfhosen ausgepackt und meinen besten aller Besten Lippenstifte nämlich mehr als knallrot aufgetragen. Zum Glück kam mir in den Sinn, dass wir nach Basel gingen und nicht nach Zürich. In Zürich wäre ich bestimmt nicht aufgefallen, aber Basel ist da nicht so extravagant und mutig wie Zürich was Kleidung und Stil anbelangt. Auf die Liste der bestgekleideten Leute haben wir es aber an diesem Abend alle Mal gebracht, denn die meisten kamen mit 0815 Jeans und T-Shirt. Ich glaubte die haben nicht begriffen, dass heute 80er Party war oder sie wussten im eigentlichen Sinn nicht wie die 80er Jahre wahren.

Die Musik und der Club waren wirklich super, aber es waren leider nicht sehr viele Leute da und um 4 Uhr machten sie den Laden dicht. Nun gut meine Schwester und ich kreischten aus allen Enden bei jedem wieder erkannten Lied... . Und das war um die 90 % der Fall!!! My favourite song an diesem Abend war das Lied: „ „She works hard for the money“. Was wirklich fast unverzeihlich war, dass kein einziges ABBA-Lied gespielt wurde(ihr Ende kam erst in den 80er!!). Auch das Lied „It`s a raining men“ war nie zu hören.. das machte mich schon etwas betroffen. Ansonsten war es perfekt. Es war ein gelungener Abend, mit einem späteren Kulturschock, da wir uns in die 80er leicht zurückversetzen lassen konnten,- gerne geblieben wären und nach der Party qualvoll in die heutige Zeit gedrängt wurden.

Um 3 nach 5 am Morgen fuhr unser Zug zurück. Wir stiegen wie immer ganz hinten ein, dieses Mal aber vorallem aus dem Grund weil junge, akute Schnapsdrosseln bestimmt auch auf dem Heimweg waren. Unser Zugsabteil war zwar offen aber hatte kein Licht. Irgendwie war das noch passend und beruhigend. Um 5 vor 5 waren wir uns da nicht mehr so sicher ob es wirklich der richtige Zug war.. . An der Anzeigetafel beim Gleis stand nämlich anders als oben: „Bitte nicht einsteigen“. Gut sind wir ausgestiegen. Unser Zug stand schon da und wir waren auch auf dem richtigen Perron nur eben der Sektor stimmte nicht zu 1000 % überein. Um 6 Uhr Morgens lagen wir im Bett und schliefen. In meinem Traum, hatte ich live-Radio: Von „I need a hero“ bis hin zu „beat it“, was ja wunderbar widersprüchlich ist, war alles vorhanden.

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