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Donnerstag, 1. Dezember 2011

1. Advent 2011

Montag, 28. November 2011

In der zwischen Zeit habe ich meinen Physiotherapeuten gewechselt und bin nun zufrieden. Diese Praxis betreute vor einigen Jahren meinen Bruder und so viel ich mich erinnern kann, war er froh über seinen Therapeuten.

Die Schmerzen in meinem Fuss sind nach 4 Stunden genügend gross, dass ich mich danach nach Hause verkrieche und schlafen gehe. Mein Tagesablauf hat nun sozusagen ein total neuer Blickwinkel erfasst; Arbeiten, Schlafen. Freunde treffen ist zwar schön aber total anstrengend, daher absolut unnötig und für eine abschaffende Initiative wahnsinnig gut geeignet. Eigentlich bin ich ein Mensch voller Tatendrang, doch zur Zeit bin ich über jedes Treffen bei mir Zuhause dankbar. Es ist zu viel und es macht mich traurig zu spüren, dass ich einfach nicht kann. Dabei wäre ich doch der glücklichste Mensch, wenn ich tanzen gehen könnte. Ich glaube, ich weiss nicht einmal mehr wie das in etwa geht. Nun gut. Eine Besserung gibt es. Nach der Arbeit verkrieche ich mich nicht mehr total verzweifelt und mutlos mit ein paar Tränen in mein Bett zurück sondern, Achtung; ich ziehe ich mich emotionslos nur noch zurück. Wenn ich meiner Chefin immer zu sagen muss, wenn sie nach meinem Befinden fragt dass ich keine Verbesserung sehe, habe ich langsam das Gefühl, dass ich nicht mehr ganz ernst genommen werde. Es ist halt immer die gleiche Leier. Ich kann mich nur noch damit beruhigen, dass man in meinem Beruf im allgemeinen weiss, dass eine Sehne ca. 1 Jahr Zeit braucht bis sie wieder komplett geheilt ist.. . Zur Zeit bin ich Ende 3. Monat. Zu einem kompetenten nicht kompatiblen Vergleich: Bei einer Schwangeren im dritten Monat sieht man auch noch nichts.

Seit ich operiert worden bin, war ich nicht mehr oft eher selten schusselig. Naja es gab da gar nix mehr um schusselig zu sein. Wo auch, bei mir geht es zur Zeit vom Tempo zu und her wie bei einem Berner. Das bringt mich gelegentlich zum Rande des Wahnsinns. Ich sehe aber anhand meiner Beule auf meinem Kopf mit kleiner Wunde!!!,- Besserung. Wie? Der Lift. Ich stand im Lift, kramte in meiner Tasche und beim wieder gerade hinstehen, schlug ich meinen Kopf am Geländer an. Da ich mir das nicht mehr gewöhnt war, war dies dementsprechend schmerzhaft. Da kommt mir gerade noch was in den Sinn: Es wäre nämlich wieder Zeit um sich einen Finger abzuschnippeln. Vor rund einem Jahr trug ich nämlich einen Gips. -Beim Blumenkohl mit einem 2 Tage zuvor geschliffenen Messer in die Hand geschnitten: Gips. Ich habe schon mal vorgelegt. Was ich mir in der letzten Zeit in die Hände geschnitten habe, glaubt mir keiner. Aber bis zu einem höchst fachmännischen Druckverband hat es noch nicht gereicht. Jedoch habe ich einen Blumenkohl im Kühlschrank und die Messer sollten auch wieder mal geschliffen werde. Das nennt man ein gutes Omen und weil ich schon so viel Glück in meinem Leben erfahren durfte, lass ich meine Schwester einladen mit der Begründung; ich sei krank und bräuche einen Koch.

Nu zu etwas was ääh.. Speziellem:

Hey Leute, ich habe mir gerade vorgenommen, dass das was ich nun zu erzählen habe meeega cool klingt, aber nur schon das Ausgesprochene ist äusserst beschämend und trotzdem habe ich es getan. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ein schwacher Moment war und es stand wieder einmal ein doofer Sonntagmorgen vor der Tür... . Meine Schwester äusserte mir ihre Sorge um mich, da ich nicht gerade der einfachste Mensch auf dieser Welt sei und dazu noch stur. Auch verstecke ich mich hinter meiner Angst und es sei für Menschen schwer, an mich heranzukommen und das wünsche sie sich für mich nicht. So verpasse ich schöne Momente, wenn nicht gar die Liebe.. . Ab und zu dachte ich an ihre Worte. Mir ist das absolut bewusst, aber wenn man das von einem nahestehenden Menschen hört ist das nochmals etwas anderes. Ich nahm es mit Gewissensbissen auf. Dann kam vor ein paar Wochen ein Samstagabend wo ich alleine zu Hause war(darüber sehr glücklich) und an den darauffolgenden Sonntagmorgen dachte. Ich mag diesen Morgen einfach nicht. Dort fühle ich mich immer alleine, nur alleine. Und dann...naja dann habe ich mich ohne Witz auf einem Partnerportal angemeldet und es nach der Anmeldung ziemlich schnell bereut. Es kam mir vor als wären dort alles Männer, bei welchen die Alarmglocken dunkelrot läuten. Hobbies: Familie(?)(ist das ein Hobby??). Ich über mich: kinderlieb familiär. Was mir wichtig ist: Familie. Jaa, das stand nicht nur bei einem Eintrag, da gab es viele solcher Sozialfälle. Hätte ich geschrieben, mein Wunsch: Ich möchte heiraten und Kinder kriegen, hätte ich wahrscheinlich nur knapp den 11.11.11 verpasst um zu heiraten. Da frage ich mich immer wieder; kann Liebe eine Droge sein, abhängig machen, und seine Selbstliebe total vernichten und keine Achtung mehr vor sich selber haben?? Oder haben solche Menschen eigentlich gar keine Ahnung was Liebe ist? Verwechseln sie dies mit nicht alleine sein zu wollen und alles für einen Menschen zu tun welcher man an seiner Seite schätzt aber nur „ schätzt“. Ich denke dies sind arme einsame Menschen.

Da ich auf Englisch schrieb, dass ich schusslig sei, bekam ich prombt von einem Engländer eine Nachricht geschrieben. Gäbe es da nich ein Problem, käme es für mich durchaus in Frage, diesen Menschen richtig anzuschauen...aber(ja es gibt natürlich immer ein ABER!!); Seine Worte waren nach meiner Frage was er sich für die Zukunft wünsche, übersetzt: Gesundheit, Wohlstand und definitiv möchte ich eine Familie. Hört ihr die Tasse die da gerade fliegen? Ich schmeisse sie so eben alle an die Wand.

Dann gab es noch ein Mann welcher mich interessierte, da ich dachte, der könnte noch speziell sein; ein Komponist. Ein netter Mann. Das Problem? Zu berühmt. Es ist nicht gerade normal wenn man diesen Mann in der Zeitung sieht und er nur noch mit dem Nachnamen betitelt wird und keine Funktion mehr beschrieben ist, weil die ganze Welt ihn kennt. Darauf angesprochen, dass das schon sehr speziell für mich sei und auch irgendwie komisch, meinte er nur knapp und ohne viel Emotionen; naja entweder nimmt man es so wie es ist oder eben nicht. Nett gell? Grob gesagt hat er recht, aber es wäre seine Aufgabe, mir die Angst vor dem zu nehmen, stellt euch vor die Karten wären umgekehrt...dies fragte ich ihn auch, wie er sich fühlen würde. Er: Ach es wäre nicht so komisch.

Und so sind auf jeden Fall beide Männer nix. Ich ging aber irgendwie nicht gerade mit grossen Emotionen dahinter, warum auch? Das Leben hat mir schon zu genüge gedeutet, dass ich das nicht haben darf. Entweder eine Kugel im Kopf, besitzen total andere Wertvorstellungen oder aber sie wären es sind aber unerreichbar. Es ist unglaublich wie viel Hoffnung ein Mensch für eine solch dumme Sache in sich trägt.

Ich muss sagen, es macht mich wenn ich darüber nachdenke schon sehr wütend, dass es so viele asoziale und einfach nur dumme Menschen auf dieser Welt gibt, welche ohne mit der Wimper zu zucken alles in den Schoss gelegt bekommen und andere welche für eine mini Sache schon ihr letztes Hemd hergeben müssen. Ich bin zur Zeit auch etwas böse und enttäuscht. Ich kann sagen, ich habe schon einiges in meinem Leben gesehen und wenn ich etwas wirklich gewollt habe, musste ich wie der letzte Hund darum kämpfen, niemals bekam ich etwas geschenkt. Und dann gibt es andere welche so was von idiotisch durchs Leben gehen und einfach per Zufall alles geschenkt bekommen und ein super Leben ohne viel nachzudenken leben können. Die Probleme die sie haben; die Zahnbürste ist zu hart;- die Schuhe haben einen leicht zu grellen Ton für die Jacke;- schon wieder ein Familienessen etc. ... . Und ich Idiot stelle mir Lebenssinnfragen und mache mir Sorge um meine Gesundheit.

Schlussendlich kommen wir wieder auf die Liebe zu sprechen; auch dort gibt es Menschen welche sie ohne grosses Wenn und Aber zugesteckt bekommen und andere welche neben einem Grab weinen. Und dann gibt es noch solche Menschen welche über die Liebe denken; dass man sich ja wieder scheiden lassen kann, Geld ist ja genügend da.

Ohne jemals einen Menschen gefragt zu haben, geht das Leben von Sekunden zu Minuten zu Stunden weiter und lässt sich von Naivität, Liebe, Glück, Bosheit, Gesundheit oder Lügen nicht beirren. Es macht einfach weiter. Egal wie es gerade steht. Das Leben hat noch keinen Menschen um Rat gefragt. Aber es gibt Menschen welche Fragen nach dem Lebenssinn und noch nie eine Antwort erhalten haben. Die Sonne geht auf und auch wieder unter. Nur das Beste kann man aus seinem Leben machen,- wie auch immer es weitergeht. Und schlussendlich ist manchmal das Beste eben doch nicht gut genug oder nicht der richtige Weg gewesen. Und trotzdem gehört es ab diesem Moment wo man sich für etwas entschieden hat ob gut oder schlecht schon längstens zu seinem Leben dazu.

Nun ist wieder einmal mehr Weihnachtszeit. Die Menschen sind kitschig freundlich und fühlen sich wunderbar in ihrem Leben, sie machen sich Vorsätze um sie zu brechen, geben künstliche Liebe um nicht zu merken, dass man nicht geliebt wird und schenken um nicht einsam zu sein. Und trotzdem fühlen sie sich gut. Irgendwo bin ich in einer Lügenstrasse falsch abgebogen und kann mir keine Lüge vorhalten. So wird man zu einem bösen zynischen Pessimist, welcher in der Weihnachtszeit auch mit einem Lächeln durch die Strasse geht, aber nicht um sich der Wahrheit zu entziehen sondern, weil man vielen Menschen belächelt und weiss keine Million Franken brauche ich um ein wahres Bild zu sehen. Und neben mir laufen zich Menschen vorbei die es hätten, aber niemals ein wahres Glück erfahren zu haben und wenn, dann hätten sie es trotzdem niemals gesehen, denn das Leben war zu einfach für sie. Und so gehe ich durch die Strassen in der Weihnachtszeit und weiss obwohl dass meine Situation nicht gerade die Beste ist, bin ich eine der wenigen Menschen welche trotz grösstem Pessimismus mit einem Lächeln durch die Starssen gehen und zufrieden sein kann.

E.G.

Freitag, 11. November 2011

Freitag, 11.11.2011

Heute der Tag der Mathematiker. Der Grund; 11 ist die kleinste Primzahl, sie kann nur durch sich und 1 geteilt werden.

Heute ist auch der schönste Tag von vielen Bräuten. Ja was das Datum 11.11.11 alles so ausmacht. Aber mal im Ernst, die einzig richtig glücklichen sind die Menschen welche sich solche Daten ansonsten einfach nicht merken können. Die Braut kann den ganzen Tag frieren. Es ist nämlich Herbst! Heute Morgen war die Luftfeuchtigkeit bei 239,5%. Als ich am Bahnhof ankam, war meine Jacke nass, ohne dass es je geregnet hätte. Die Hochzeit kann kaum Draussen stattfinden, ausser man bemalt die Braut schon vorzeitig leicht bläulich, damit die bläulich verfärbten Lippen nicht extrem auffallen. Man kann sich schliesslich an vieles gewöhnen. Kommen wir zum Schmuck: Eine unverbesserliche Märchentante wünscht sich bei der Hochzeit rosarote Rosen, und wunderschöne pink gekleideten Rosenmädchen. Aber erstens; also jetzt Mal im Ernst, man muss schon fast blind sein um nicht zu bemerken, dass diese Hochzeit mehr als künstlich ist und es absolut nicht ins Bild der Herbstzeit passt. Gleichzeitig stellt sich mir die Frage; verhandeln die Braut und der Bräutigam mit den Eltern der Blumenmädchen einen Vertrag aus, damit sie abgesichert sind, falls das Blumendmädchen in seinem rosaroten Tütü eine Blasenentzündung bekommt??? Wie romantisch.

Schlussendlich kommen wir auf den Boden der Tatsachen zurück. Die einzig richtige Frage ist; welcher von den zwei Getrauten kann sich ansonsten das Datum nicht merken? Dieser jemand kann sich sicher sein, er wird mehr als geliebt. Man gibt,- so sagen die optimistisch gestimmten Hochzeitswilligen, den schönsten Tag seines Lebens dahin.

Zu einer anderen Geschichte: Als ich nach meiner Physiotherapie(der Physiotherapeut sieht übrigens immer noch gut aus, ist aber immer noch absolut und mehr als unsympathisch(mein Unterbewusstsein hat mir sagen lassen, dass man nicht beides haben kann)) mit dem Bus nach Hause fuhr, stieg ich aus und lief auf dem Heimweg wie gewohnt einem kleinen Kiosk vorbei. Da kam per Zufall gerade der Kioskverkäufer mit einem richtigen Schwung aus seiner Kioskkabine rausgehüpft und hätte man es nicht besser gewusst, hätte man meinen können, dass ihn die Frühlingsgefühle eingeholt hätten....naja ähnlich, aber nicht ganz. Liebe LESER, falls ihr jemals per Zufall das schweizerische Honolulu kreuzen solltet und euer Hirn wegen den Hormonen gerade in der Hose gelagert ist, seit bedacht; kauft NIEMALS beim Kiosk in Elsbeths Nähe eine nicht Jugendfreie Zeitung oben links im Regal. Die wurde eben gebraucht.

Elsbeth Gantenbein.

Sonntag, 6. November 2011

Feliz Navidad

Sonntag, 6. November 2011
Ein wunderschöner Herbstsonntag war heute gewesen. ES IST HERBST!!!! Nicht Winter,- keine Schneeflocken und auch kein Weihnachtsmann in Sicht!! NEIN! Herbst! Herbst ist; wenn die Blätter immer noch in Mengen an den Bäumen hängen und wunderschön verfärbt sind! Es liegt aber auch schon einiges an Laub am Boden und der Wald riecht nach langsam Vergangenem. Manchmal regnet es Tage lang mit einem ekligen Wind und dann gibt es wunderschöne Sonnentage mit ca. 10 Grad, wobei die Farben der Bäume wunderschön scheinen. Meistens vergessen die Menschen den Regenschirm und frieren, weil sie sich an das Wetter noch nicht umgewöhnt haben(ausgeschlossen alle 12 bis 18-jährigen selbst verkaufenden Mädchen, welche rumlaufen als würde man sie hier billiger haben können als in China!)Das ist Herbst!!! Jedes Jahr verstehe ich die Ethik der Migros, Coop, oder den sonstigen Läden mit den vollgestopften verweihnachteten Schaufenster mitte September überhaupt nicht! Es ist doch erst Herbst. Warum lässt ihr die verkitschte Weihnachtszeit nicht erst Ende November blühen! So hätte ich nämlich im Normalfall Anfangs Dezember nicht schon die Schnauze voll von all dem Verkitschten! Man muss sich richtig in etwas reinsteigern um sich der künstlichen Weihnachtgefühlen hergeben zu können. Wenn dies so wäre, müssten sich viel Verkäufer welchen Ladens auch immer, mit weniger genervten Kundschaft im Dezember abgeben, weil die Hälfte nicht schon die Schnauze voll hätte und der Höhepunkt der Weihnachtsgefühle nicht schon am 24. November gewesen wäre. So das wollte ich nur mal loswerden. Danke.
Gestern konnte ich länger nicht schlafen, da ein Film namens Space Cowboys aus dem Jahre 2000 im TV kurz vor Mitternacht lief und ich dachte ich könnte daneben einschlafen. Wenn ich einen Film nicht kenne, dann kann ich meist unmöglich die Handlung im Film abwarten. Ich gehe auf Wikipedia und lese mir den Inhalt vom Anfang bis zum Ende durch, so kann ich mich dann ganz ruhig auf den Film einlassen und mich auf die Machenschaften des Filmes konzentrieren. Dies finde ich sowieso viel Spannender als die Handlung mitzuverfolgen. Es ist in der heutigen Zeit sowieso immer das Selbe. Bei einer Liebeskomödie ist am Anfang alles gut, dann gibt es Streit und am Ende folgt ein Happy End a là Hollywood. Bei einem Actionfilm gibt es zwar 2,3 verschiedene Handlungsarten, aber man kann es dank 3D und der übertriebenen Stunts,- dabei wäre im realen Leben sowieso jeder draufgegangen,- kaum mehr ernst nehmen. Und schlussendlich gibt es da noch die Horror und die Weltuntergangsfilme. Dort wird jeder 2 Mal aufgeschlitzt, man kennt absolut keine Schamgrenze mehr und am Schluss gibt es 2 verschiedene Möglichkeiten; entweder kann 1 Held den Psychopaten oder das Virus welches die Menschheit umbringen würde stoppen oder aber, die Welt geht unter, bzw. die Psychopaten können weiter metzeln. Und schlussendlich gibt es dann noch das Wort Humor, welches eigentlich in einer Komödien steht, dies wird meist mit Dummheit verwechselt. Es ist kaum mehr anspruchsvoll und es ist schon fast eine Beleidigung, mit welchem Format all die Regisseure und Filmfabriken das Puplikum locken. Nur.., das Traurige dabei ist; es funktioniert.
Nun gut, ich lag also im Bett spielte wie immer zum einschlafen Solitär und neben an lief der TV mit dem Film Space Cowboys. Schlafen konnte ich nicht, ich musste dem Film zu schauen. Es war noch ganz interessant zu sehen wie sie 4 Menschen in Astronautenanzügen verfrachteten und es noch wirklich gut aussehen liessen,- als wären sie wirklich fast im All. Der Eine hatte Krebs und blieb bei einem Satelliten zurück um ihn umzusteuern, damit er nicht auf die Erde zu rast(natürlich!). Dabei vermisste ich das Hollywoodgesülze mit einer herzergreiffender Abschiedsrede, da er sich ja schliesslich opferte! Nix da. Da kam kaum was, das irritierte mich. Das Ende hatte dann aber doch noch ein Hauch einer Hollywoodtraumfabrik, aber auch einer tragischen Komik, wobei ich sagen muss, das war wirklich mal ein anderes „The End“. Die Kamera führte den Zuschauer auf den Mond, dort strandete der umgelenkte Satellit, daneben lief die Musik von Frank Sinatra mit fly me to the moon. Die Kamera überflog das ganze Satellitenfrack und plötzlich zog sie auf eine Seite wobei der sich selbst geopferte Astronaut friedlich da lag. Dies war für mich irgendwie ein absurder Schluss, wobei dieser in einer tragischen Komik endete inkl. passender Musik. Passt.
Am Freitag musste ich zum ersten Mal wieder arbeiten und mein Kreislauf wie auch mein Fuss machten mir erhebliche Probleme. Die 4 Stunden wollten und wollten einfach nicht vorbeiziehen. Ich hatte wirklich Probleme mit meinem Körper als ich wieder Zuhause war. Wenn dies nicht besser wird nächste Woche, werde ich meinen Arzt aufsuchen, es ist mir bewusst, dass ich sehr lange krank war aber schlussendlich sollte ich bis ich 88 Jahre alt bin noch meinen Fuss gebrauchen können. So geht dies aber nicht. Naja das mit dem Kreislauf war mir ehrlich gesagt bewusst und ich habe es schon meinem Arzt und auch gegenüber dem Physiotherapeut geäussert, aber das Ernst nehmen sollte noch geübt werden. Ich hatte mich vor meinem 1. Arbeitstag etwas gefürchtet, so war meine Neurodermitis welche sich selbstverständlich meldete gekommen und mir wurden wunderschöne Muster auf meiner Haut präsentierte. Wir werden sehen wie es weitergeht. Ich bin aber doch sehr skeptisch, da mir mein Körper sehr wichtig ist und ich nicht noch mehr kaputt machen will, bzw. dass mein Körper so überlastet wird, dass es schlussendlich noch viel länger geht.
In den letzten paar Wochen bin ab und zu nach Luzern zu meinem ehemaligen,- nun pensionierten Lehrer gereist. Er unterrichtete mich in der Berufsschule in Rechtskunde. Schon damals schätze ich ihn sehr, da er eine spezielle und gutherzige Art hat. Ich kann mich an viele Momente erinnern, wobei ich ihn vom Schulstoff ablenkte und ich mit ihm über irgendein Recht anfing zu diskutieren und es meistens etwa so endete:
Ich: „Das isch doch völlige Quatsch! Und absolut widersprüchlich wie au nid fair!!“...etc.
Er: „Jo ich weiss!“
Ich: „Aber wirom verzelle si eus denn so öbis Domms?“
Er: „Will das sRächt isch!“
Da war ich platt☺.
Von ihm habe ich nicht nur einiges über das Recht gelernt, nein er war auch derjenige welcher uns beigebrachte hatte, wie man eine Steuererklärung auszufüllen hat, inkl. Betrügen und inkl. Räubergeschichten,- was er schon alles mit der Steuerbehörde erlebt hat. Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich bei meiner Steuererklärung noch nie betrogen, da ich immer an seine Erlebnisse denken muss, obwohl er immer sagte; die finden das nie heraus, da sie jede einzelne Steuererklärung von Kopf bis Fuss auseinandernehmen müssten und ausserdem ist das Ganze nur halbgelogen!.. . Da drängt sich bei mir die Frage auf: Hat er dies erzählt um uns Mut zu machen „legal“ und nur ein klitzekleinwenig zu betrügen? Wenn ja,- dies schoss definitv in die umgekehrte Richtung! Oder ist das ein „durch-die-Blume-Denkmal“, dass man dies umgehen soll, wenn man keinen Ärger will? Nun ja, so wie ich ihn kenne, nehmen wir Variante 1☺.
Bei unserem Treffen trafen wir uns meistens im Bahnhofbuffet Luzern. Jedes Mal rasten die Stunden nur so vorbei. Er erzählte mir einiges aus seinem Leben und ich schätze es sehr, dass ein Mensch mir gegenüber sass der mich Ernst nahm, einen wunderbaren Humor hat und wenn ich ihm etwas erzählte auch das Gefühl hatte, verstanden zu werden. Nicht selbstverständlich. Da ich nun wieder arbeite, werden diese speziellen Treffen nun wieder ausfallen, da ich aber doch sehr hoffe, wieder ein „Kafi Crème“ und einen „schwarz Tee“ mit ihm trinken zu gehen, habe ich ihm ein Büchlein AUSGELIEHEN, welches ich wieder zurück bekommen möchte. Nicht gerade sofort, also falls ich ihn in der nächsten Zeit trotzdem mal treffen sollte, wäre es absolut kein Unheil wenn er mein Büchlein vergessen würde,- dann halt beim Übernächsten mal. Ich schätze es sehr, solche Begegnungen in meinem Leben machen zu dürfen.
„Eine schöne Vorweihnachtszeit!“
Elsbeth

Sonntag, 30. Oktober 2011

30. Oktober 2011

Elsbeth war 3 lange Monate lang trockene Alkoholikerin. Seit sie wieder etwas trinken darf, empfand sie es aan höchster Wichtigkeit etwas Edles zu trinken. Einen 120Fr.- teurer Coniac stand am Geburtstag meines Vaters auf dem Tisch und lächelte mich an. Meine Güte in meinem Leben habe ich noch nie Cognac getrunken und war erstaunt darüber wie schnell sich der Inhalt dieser Flasche in den Händen von Elsbeths leerte. Naja nach einer 2-tägigen Opiat Behandlung im Spital die danach folgenden Schmerzmittel und der Körper welcher auch nicht mehr der Alte ist, war es nicht gerade ein Segen, das der Cognac sich mit mir zu gut verstand. Abgesehen davon war der Geburtstag meines Vater einfach genial.

Meine Brüder und ich stellten ein Geburtstagsbäumchen. Besser gesagt, ich gab Anweisungen und sie befolgten sie auf Schritt und Tritt wie es sich gehörtJ. Ich war für das Styling und die Beschriftung des Bäumchens zuständig und meine Brüder krampften bis sie schweissgebadet waren, wäre ich nicht verkrüppelt, wäre ich natürlich auch verschwitzt gewesen, sonst ich bin die 1. welche im Dreck rumliegt. Aber der Job als rumkommandierender Boss war natürlich auch nicht schlecht. Es hat sich mehr als gelohnt. Mein Papa bekam ein schönes Bäumchen auf sein ½ Jahrhundert-Alter und ich setzte selbstverständlich noch ein Grabstein unter das Bäumchen mit der Aufschrift: „Hier ruht Papa Gantenbein mit (49 Jahren und 364 Tagen) in Frieden.. . Am Geburtstag einen Grabstein. Das bekommt man auch nicht alle Tage.

Nach der ersten paar Cognac Einnahmen wollte ich unbedingt tanzen..., eigentlich nicht möglich dachte ich... falsch gedacht. Disco-Fox geht wunderbar zum tanzen. Bei diesem Tanz steht man immer bei den Schritten gerade auf den Füssen und rollt nicht besonders ab. Ihr könnt euch nicht vorstellen, ich hatte mehr als Tränen in den Augen, ich konnte Tanzen. Freude, Freude, Freude und man schrieb alles auf meinen Alkoholkonsum zurück.., aber; ich kann mich noch jetzt zu 1000% daran erinnern, es war toll.

Das Fest im Wohnzimmer welches mein Vater organisiert hat, war ein voller Erfolg. Ich denke auch mein Papa war davon überzeugt, denn ich habe mein Papa schon lange nicht mehr gesehen, dass er raus musste um sich heimlich seine Tränen(vor Freude) abzuwischen.

Seit 1 Woche mache ich Physiotherapie und ich muss sagen, es zerrt an meinen Nerven. Ich bin zu streng mit mir selber und ich schäme mich. Es fällt mir schwer auf der Strasse umherzugehen, ich schäme mich dafür zeigen zu müssen, dass ich humple. Das eigentliche Schlimme ist aber, dass ich bei jedem Schmerz, Brennen, Stechen oder Ziehen an meine Zukunft denken muss. Im August würde die nächste Polizeischule beginnen. Pack ich das bis dann und wenn ja bleibt die Frage: Wollen die mich überhaupt? Dies macht mir Angst, nicht die Angst auf den Fuss zu stehen. Ich fühle mich von der Physiotherapie nicht zu 100% Ernst genommen. Ich schaffe es nicht das Gewicht richtig auf den operierten Fuss zu stellen, weil es schmerzt. Ich musste mir schon mehr als 5 Mal anhören, dass ich keine Angst haben soll und dass ich halt etwas Schmerzen ertragen muss. Also 1. Wir kommen nochmals auf die Angst zurück: Angst habe ich aber nicht wegen dem Draufstehen, wie oben schon erwähnt. Ich habe es ihm schon mal erklärt aber dieser dumme Satz spielt er wie ein Tonband immer und immer wieder ab. Und kommen wir auf die Schmerzen zu sprechen: Ich habe Vollkontaktkampfsport gemacht, der braucht mir bestimmt nicht zu erklären was Schmerzen sind und wie man mit diesen umzugehen hat, denn da könnte ich ihm ein Liedchen davon singen. Ich komme mir absolut nicht Ernst genommen vor, wenn ich sage es schmerzt zu sehr, dann habe ich verdammt nochmals Schmerzen und brauche nicht noch eine solch inkompetente Aussage von wegen, dass man halt „ein wenig“ Schmerz ertragen muss. Daraufhin hätte ich ihm nur zu gerne eine gescheuert und dazu erwähnt, dass man halt ein wenig Schmerzen ertragen muss. Nun gut. Er ist ansonsten als Physiotherapeut kompetent und weiss auch was zu tun ist, aber mit dem Ernst nehmen hat er es anscheinend nicht so. Und darauf bin ich schwer empfindlich, es geht um mich, meinen Körper!!! Da Spass ich nicht mehr und falls das Einige nicht begreifen wollen, stehen Konsequenzen auf dem Plan. Es wäre ja nicht so, dass er nicht wüsste was los wäre, ich habe ihn schon 2 Mal darauf angesprochen und geäussert, dass ich mich nicht Ernst genommen fühle. Das geht wohl gar nicht. Begriffen hat er es nicht. Well done, nun ist er in den Ferien in einer Wochen kommt er wieder, evtl. reinigt das Salzwasser seine Ohren... . Das wäre zu wünschen.

Nun zu etwas anderen. Ich erwähnte vor einiger Zeit die Linkssteher auf der Rolltreppe inkl. Rolltreppen-Initative. Nun ist mir etwas auf gefallen. Es gibt in der Schweiz einige Migros welche 2 Stöcke haben. Um nach unten bzw. nach oben zu fahren, bedarf es einen Lift oder man nimmt die Rolltreppe. Nun meine Liebe, auch dort wäre es angebracht rechts zu stehen, aber dies funktioniert nur schon wegen den Gelüsten und vorallem der perfekten Werbereizen absolut bestimmt nicht. Warum: Die Rolltreppen welche 1 nach oben und die andere nach unten fährt, fahren neben einander, nur die feine Schokolade, die Nusssäckchen mit dem Samichlaus vorne, das tolle Migros WC Papier und die herbstlichen Servietten trennen die Rolltreppen voneinander. Dieses ganze Zeug dient rein dem Marketing. Der Käufer wird dadurch zu einem Kauf genötigt wobei seine Reize, das Einpacken übernehmen. Es wird eigentlich nicht benötigt, man nimmt es einfach noch zusätzlich mit, weil es so schön da liegt oder weil die Gelüste grösser als der Verstand waren. Kommen wir auf das Rolltreppenfahren zurück. Das ganze Kaufbare, welche die 2 Rolltreppen trennt, ist wie schon gesagt in der Mitte. Der genötigte Käufer geht automatisch auf die Linke Seite um sich den Plunder genauer anzusehen. Somit wissen wir nun abgesehen von der Dummheit der Menschheit oder der Faulheit ganz genau warum sie noch auf der linken Seite der Rolltreppe stehen. Es gibt nicht nur dumme, asoziale und faule Linkssteher, es gibt auch Migröler.

Elsbeth.

Freitag, 14. Oktober 2011

Das gestresste Zugunglück..

Freitag, 14. Oktober 2011

Natürlich habe ich etwas sehr Wichtiges vergessen zu erzählen!

Das Zugunglück in Olten am 6. Oktober 2011! So jetzt stellt euch mal vor; genau an diesem Tag bin ich nach Basel gefahren um bei meiner Arbeit das erste Mal seit der Operation vorbeizuschauen.

Da meine Freundin von Basel nach Deutschland flog begleitete ich sie nach meinem Besuch noch an den Flughafen. Es ist zwar nicht Zürich, aber das Flughafenklima ist einfach wunderschön. Das Gefühl des Abschieds, des Neubeginns oder auch des nach Hause kommens. Einfach grossartig. Nach dem Abschied ging ich wieder Richtung Hauptbahnhof um nach Hause zu gehen. Was ich eigentlich in weniger als ¾ Stunde Fahrt schaffe, gelang mir an diesem Tag mit 2 ¼ Stunden Nachhauseweg. Via Zürich gings nach Hause, es hiess es sei ein Zug entgleist. Ich empfand dieses herrliche Chaos als kaum störend, das Einzige was nicht hätte sein müssen, waren all die Menschen welche eigentlich auf dem Weg nach Bern waren um nach Hause zu gehen. 1 Stunde zusätzliche Schneckengespräche.. . An diesem Abend hat die SBB wirklich gute Arbeit geleistet. Kurz nach dem Unglück waren sofort Informationshelfer vor Ort. Die Durchsage im Bahnhof war klar und wurde immer wieder wiederholt, bei Neuigkeiten wurden die Bahnreisenden sofort informiert! Jeder Angstellte welche ich sah, war immer höflich und gefasst. Ich hörte kein böses Wort auf meinem Heimweg von Angestellten wie auch nicht von Bahnreisenden. Da ich bis ich Zuhause war nichts wusste ausser der Tatsache dass ein Zug entgleist ist, dachte ich auch nicht an Verletzte. Die ganze Angelegenheit mit dem Chaos und den immensen Verspätungen empfand ich als äusserst angenehm. Warum denn auch nicht? Man kann nix tun, so nehmen wie es ist, ist am Besten. Oder soll man etwa fluchen? Dann kommt man nicht in den Himmel und im schlimmsten Fall kippt geradewegs nochmals ein Zug um, aber es ist absolut unmöglich ein Zug mit fluchen zum fahren zu bringen. Da gibt es nur eins: Anweisungen befolgen und via Graubünden und Genf nach Hause fahren. Ich denke, die SBB hat an diesem Abend einige Minuten wieder gut gemacht welche Elsbeth gebraucht hätte um nicht zu rennen in den vergangenen Jahrzehnten(diese Überpünktlichkeit ist krankhaft und kann ab dem Kindesalter ab dem selbstständigen Gehen auftreten). Ich habe keinerlei Hoffnung, dass die SBB-gestresste Pünktlichkeit ein Ende findet.

Der Blick schrieb: OLTEN SO - Jetzt ist Gewissheit da: Beim Zugunglück vom vergangenen Donnerstag war keine technische Panne die Ursache. Der Lokomotivführer hatte es wohl eilig.

Ich überlasse das alleinige Sorgerecht selbstverständlich dem Blick, darüber zu spekulieren warum es wohl der Lokomotivfüher so eilig hatte.

Und das Spezielle an dieser Geschichte: Hätte ich meine Kollegin nicht an den Flughafen begleitet, hätte ich genau diesen Zug genommen, bei welchem der Führerstand total zertrümmert ist. So löste ich in meiner Umgebung eine kleine Besorgnis aus. Einige SMS oder Email kamen noch an diesem Abend und jeder wollte wissen ob ich in diesem Zug sass. Meine Güte kennen mich die Leute gut,- diese Tatbestände welche vorlagen wären von Elsbeths Leben sicherlich nicht abwegig gewesen. Mein geliebter Flughafen ging aber nun mal vor.

Dies ist nun eine weitere Geschichten, welche der Flughafen zu erzählen hätte, -könnte er.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Verknaacktütet, verknaacktüteter, alles verknaacktütet!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Seit langem sitze ich wieder in einem Starbuckscafé, um genauer zu sein in Zürich am Central. Wie immer bemerke ich erst dann, wenn ich wieder mal hier bin, wie ich es vermisst habe. Ich geniesse es unter so vielen Menschen zu sein,- einfach eine von Vielen. Das mag ich so an den Städten. Man ist ein Teil der Menge, aber hat absolut keine Verpflichtungen dazu, man ist wenn man will einfach da. Ein schönes Gefühl.

Ich sass heute nicht nur vor meinem Blog, sondern feilte auch für meinen handschriftlichen Lebenslauf. Ich bin endlich fertig geworden und habe als Dank Handschmerzen. Nicht nur weil ich Linkshänder bin und total verkrampft schreibe, sondern auch weil ich eine Venenentzündung an der linken Hand habe. Nun gut ich habe mein bestes für meinen Lebenslauf gegeben, nun bin ich gespannt, was die Leute dazu sagen. Ein grosser Künstler im höchstintelligenten Schreiben bin ich nicht. Ich finde es äusserst mühsam mein Leben auf solche Weise niederzuschreiben. Aber die Allgemeinheit will es so.. .

Meine Schwester hatte einen schönen Geburtstag, unsere Überraschung war ein Erfolg,- das Geburtstagsbäumchen. Den ganzen Nachmittag gab ich mir wahnsinnig Mühe, dass meine Schwester nicht nach Draussen ging damit sie nicht sah, dass ihr ein Bäumchen gestellt wurde. 15 Minute bevor alles fertig war, kam mein Vater in die Küche und sagte vor versammelter Mannschaft inkl. meiner Schwester, dass er nun nach Draussen gehe um beim Bäumchen zu helfen. Für einen Moment lang war ich etwas stinkig, habe ich doch trotz Fuss alles gegeben um sie abzulenken. Naja im Nachhinein gibt es Schlimmeres. Ausserdem sah das Bäumchen klasse aus. Meine Schwester liebt Pyjamas, also kam ein solches auch an den Baum, das sah dann so aus als wäre jemand gekreuzigt und dran gehängt worden, inkl. Ballon als Kopf, das bewies über alle Massen Stil. J Die Party war schlussendlich sooo gut, dass meine Schwester am nächsten Tag nicht mehr wusste, weshalb sie Fussschmerzen hatte, ein Video bewies, dass sie sich den Fuss angestossen hatte. Ich fuhr um Mitternacht nach Hause, war ich doch schon den ganzen Tag Zuhause und half bei den Vorbereitungen mit, so dass ich absolut kaputt war und keine grossen Nerven mehr vorweisen konnte für alle Mitfeiernden mit einem Blutwert von 5,4‰. Es war ein gelungenes Fest und ich freute mich für Regula, sie genoss es.

Weiter hatte ich ein gelungener Abend am letzten Wochenende. Meine Kollegin welche aus Südafrika kommt, hatte wieder einmal ein Freundetreffen, welche alle aus Südafrika stammen. Ein absolut englisch, lustiger Abend. Das einzig Mühsame war die etwas laute Musik, so wusste ich manchmal nicht wo überall mithören, aber es war ok. Passend dazu gingen wir in ein südafrikanisches Restaurant in Zürich. Das war wirklich toll, ein schöner Abend. Mit feinem Essen, dort war ich schon einmal mit meinem Bruder Pit.. apropos.. .

Ich sah meinen Bruder Pit wieder einmal. Ich muss immer sehr schmunzeln, wenn ich einen ironischen Spruch fallen lasse und er sich fragen muss, wie ich das nun schon wieder gemeint habe, aber er lernt, er versteht mich langsam ... fast immerJ. Da mein Fuss immer noch ein irdisches Frack ist, trinke ich strikte kein Alkohl. Ich möchte nix verpassen und meiner Wundheilung schadet mein Non-Alkolizismus auch kein Stück. Pit fragte mich, ob ich immer noch kein Alkohol trinke und ich verneinte. 10 Minuten später als das Essen fertig war und wir beide total voll waren und ein Dessert nicht mehr drin lag, kam der gute Pit auf die „Schnapsidee“. Jaaa warum denn auch nicht? So wie man hört soll ja Schnaps gut für die Verdauung sein.. . Da ich nun mal zur Zeit keinen Schnaps,- also Alkohol,- trinke und ihm das vor 10 Minuten mitgeteilt habe, dachte ich es sein ein schlechter Scherz und stimmte so wie ich bin dem Schnaps zu. Ich bemerkte erst, dass es kein Scherz war, als er diesen bestellen wollte. Lieber Pit, es ist zwar lieb gemeint für die Versorgung meiner Verdauung zu achten, aber leider alkoholisiert auch Schnaps Menschen und 2. an der Verständigung müssen wir dringend noch etwas trinken..nein wie war das noch gleich?

Heute Nachmittag sah ich hier im Café schauderhafte Dinge... . Liebe Männer was ist nur los??? Ihr müsst keine Türen den Frauen aufhalten, auch nicht Blumen schenken oder stehen bleiben bevor die Frau sich setzt, überhaupt nix so, aber etwas Anstand und Respekt an den Tag legen müsst ihr, ich bin geradewegs verpflichtet hier mitzuteilen, dass etwa 70% der Männer welche mir heute über den Weg liefen oder hier im Café waren absolute verschimmelte, verschnarchte Knaaacktüten waren. Sie legen keinen Wert auf ihr Äusseres, wie sie sich Kleiden oder Riechen, wie sie sich verhalten und schon gar nicht auf ihre Gestik.. Taktgefühl benennen wir hier als Fremdwort. Hier noch kurz ein paar Szenarien erläutert:

-Beginnen wir mit den 2 Jungs, welche Musikstöpsel die ganze Zeit über auf der einen Seite in den Ohren hatten und mit den Freundin nebenbei redeten. WO im Himmel ist da der Anstand??? Man verlangt keinen Anzug oder ein 20-gang Menü, sondern einfach 2 offene Ohren welche klar zu hören und man das Gegenüber Ernst nimmt... warum genau sind die eigentlich genau hier? Wisst ihr was das Schlimmste ist? Das störte die Frauen nicht das geringste, hat sie sich damit abgefunden oder lebe ich einfach im falschen Jahrhundert und der Anstand und der Respekt in der heutigen Zeit ist nur noch 2.-Rangig.. . Naja vielleicht schläft ja die Frau dann als Dank dazu am Abend ein wenn der Herr etwas persönliches loswerden möchte?? Vielleicht funktioniert die Kommunikation inzwischen so... . Ich glaube dann wäre es höchste Zeit für eine „instruction“ für Elsbeth.

-Dann gibt es noch solche welche eine höhere Ebene mit abknutschen erreichen wollen und zwar auf die ekligste Weise, welche ich schon lange nicht mehr so vorgesetzt bekommen habe. Wehrte Herren, wie es Ihnen evtl. auch bekannt ist, stärkt man durch Speichelaustausch (also während dem küssen..) das gegenseitige Immunsystem,- soweit so gut. Aber Herren; das ist das Selbe wie mit dem Orangensaft; trinkt man zu viel, wird das überschüssige Vitamin C einfach abgebaut und nicht dem Körper übertragen. Kommen wir auf den Speichelaustausch zurück. Zu viel,- liebe Herren,- ist ZU VIEL!!!

-Warum um Himmelswillen, können Männer mit 25 Jahren immer noch rumlaufen als wären sie erst kürzlich in die Pubertät gekommen? Hosen welche 1. Erst bei den Knien anfangen und dann sitzen sie breitbeinig neben an uns als wären die schreckhaften Hosen nicht das Ende, hat dieser „...Mann...“ ein 2 mal 2 Zentimeter grosses Loch genau zwischen seinen Beinen. WO in alles in der Welt lernt man so was????

-Kommen wir zum Schluss noch zu einem Szenario welches ich nicht das erste Mal erlebt habe.. . Ein Mann kommt herein mit einer schöner Frau, oder auch einer zu übermässigen aufgemotzen ..Barbie..“ und setzt sich an einen Tisch. Soo da sitzen sie nun und reden,- die Chemie zwischen den beiden, stimmt irgendwo auf der 2.Graden,- von Links in der rechten Ecke,- oder es besteht ein verzerrt-nicht-stimmendes Bild,- welches hinter dem Mond links verloren gegangen ist. Man kann nicht genau beurteilen ob die Frau toteinsam ist oder ob der Mann ein paar Millionen auf dem Konto hat. Plötzlich läufts mir eiskalt den Rücken runter. Es gibt tatsächlich Buben,- in welchem Alter auch immer, die nichts besseres zu tun haben, als anderen Frauen hinterher zu starren... dabei haben sie doch neben an ihr offensichtliches Werbe -und Bestätigungsplakat,- die Frau welche sich für den Mann mit im Spiegel 108 Mal betrachtet hat, wenn es der Mann nicht tut und die Zahnbürste vor 2 Tagen das letzte Mal begutachtet hat. Sie sagt: „Ich liebe dich“,- mit leiser und verliebter Stimme zu ihrem Freund und er erwidert dies nur zu gerne in ANBETRACHT der Umstände und ist völlig überfordert mit dem Ausschnitt des Nachbarstisch. Nun gut, ein Ausschnitt kann dumme Männer dazu verleiten „abgelenkt“ zu sein, aber mal eine Frage: Ich glaube kaum, dass meine Brille so extraordinär ist, ausserdem sind wir hier in Zürich, solche Brille sind so normal wie Kaugummi auf dem Boden. Also was gibt es bitte schön bei mir zu gaffen? Nein bestimmt bin ich keine Brüste zusammendrückende, riesen Ausschnittfrau, um die nicht vorhandene Kapazität bin ich zutiefst tankbar, und die Frau am Nachbarstisch ist genauso wenig spannend,- das Geografiebuch welches sie liest, kann kaum für einen so hohen IQ wie solche Männer haben, anziehend sein. Jungs lasst euch doch scheiden. Es wird bestimmt nicht grössere Schmerzen bereit, als das Gefühl zu haben, dass die Frau neben an auch noch was wäre, aber leider zu entfernt ist, stimmt’s?

Eigentlich finde ich das Schlimmste, das alles so offensichtlich ist, warum lassen die Frauen sich dies gefallen?? Ich glaube die Grundsätze habe sich enorm verändert, eine aufrichtige Entschuldigung gibt es kaum mehr und wenn dann nur auf Facebook „“Sorry Alte“oder ein respektvoller Umgang oder Hilfsbereitschaft besteht nicht mehr, da das Natel gerade „getschäderet“ hat..oh und nicht vergessen! Die Musik läuft gerade auch noch.

Und so waren nicht nur die 70% Männer sondern auch die dazugehörenden Frauen Knaaacktüten. Was ging bei mir bloss schief, dass mir solches auffällt?

Eure verknaaacktütete Elsbeth

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Mittwoch, 28. September 2011

Step by step...

Mittwoch, 28. September 2011

Gestern habe ich nach 19.5 Jahren das zurück bekommen was mir genommen wurde. Es kam mir vor, als wäre ich in diesem Trauma bis Gestern gefangen gewesen und kann nun endlich weiterleben. Ich habe es endlich geschafft. Meine Freundin war immer bei mir und begleitete mich. Ich muss schon sagen, dieser Mensch stand mir in meinem Leben immer bei. Als die Beerdigung meines Freundes war und nun Gestern. 2 einschneidende Erlebnisse und es war immer sie, welche nicht von meiner Seite wich. Dies ist nicht verständlich und ich bin einfach nur dankbar. So was kann man nicht in Worte fassen, es ist unglaublich und ich bin wahnsinnig dankbar und es berührt mich, dass ich ein solcher Mensch an meiner Seite haben darf. Ich danke dir für alles und hoffe ich darf dir irgendwann genauso Freund sein wie du mir warst und bist. Ich danke dir von Herzen. Als ich am Abend wieder Zuhause war, telefonierte ich mit meiner Schwester Regula. Mein Natel hatte nach dem Telefon einen kleinen Wasserschaden. Ich kann mit Freude nicht so gut umgehen wie mit Schmerz. Ich weinte nur noch und ich sagte zich Male; dass nun alles vorbei ist,- es ist alles vorbei. Es ist nicht fassbar. Ich musste vor Glück nur noch weinen und es tat so gut. Ich fühlte mich endlich wieder als ich und zwar ganz. Die Freude tat schon fast weh und ich spürte, dass einiges an Ballast ab viel. Dann bemerkte ich plötzlich, wie verletzend Albert wirklich war als ich ihm von diesem tragischen Erlebnis erzählte und er einfach einschlief(Übrigens meldete er sich 3 Tage nach dem Sonntag als ich auf ihn wartete wieder und fragte ganz cool wie immer; wie es mir gehe und er habe schon lange nichts mehr gehört. Die Tat von Elsbeth: Löschen und weg! Darüber hinaus bin ich sehr froh). So ein nicht verzeihbares Verhalten kann man nur noch bedauern. Aber dies lass ich alles hinter mir. Endlich habe ich mich wieder zurück. Ich habe wieder Mut gefunden und kann mich wieder richtig schätzen. Ich bin für meinen Mut diesen Schritt zu gehen 1000 Mal dankbar und ich bin um meine Freundin und Schwester froh. Solche liebe Menschen in meinem Herzen zu haben, gibt einem Mut und macht glücklich.

Heute Abend wird mich Regula besuchen kommen, ich freue mich wahnsinnig und werde ihr wahrscheinlich noch alles 4 Mal erzählen von Gestern. Mit und ohne Tränen, mit und ohne Gesülze und was sonst noch alles dazu gehört. Ich bin einfach froh.

Am Freitag hat meine Schwester Geburtstag und bekommt nun auch endlich eine 2 an den Rücken. Schon ganze 20 Jahre ist sie auf dem Markt. Sie weiss noch gar nicht was an ihrem Geburtstag alles auf sie zu kommen wird, auf jeden Fall muss ich heute Abend wenn sie kommt einige Sachen weggeräumt haben... J.

Über meinen Fuss: Ich mache,- auch wenn nur kleine,- Fortschritte. Jeden Tag mache ich meine Übungen und versuche mein Sozialleben so gut es geht aufrecht zu erhalten. Es geht mir seit dem Einbruch letzthin wieder etwas besser. Die Schrauben spüre ich zwar immer noch ein wenig, aber ich komme gut über die Runden. Was mich am meisten stört ist, dass ich bemerke, dass meine Muskelmassen an den Beinen immer wie mehr zurück gehen und auch meine Oberarme sind im Visier des Abbaus, da ich keine richtigen Liegestützen machen kann. Da liegt jede Menge Arbeit vor mir. Aber ich denke, egal welchen Weg, es wird mir gelingen eine annehmbare Strasse zu finden. Nun habe ich alles was ich brauche.

Am letzten Samstag, besuchte ich meine Expo-Familie und ich war nach diesem Tag einfach nur noch erledigt. So viele Eindrücke und so lange unter Menschen war ich schon lange nicht mehr. Es war etwas zu viel, aber genauso wunder, wunderschön. Ich freue mich immer wahnsinnig auf meinen Expo-Papi. Eigentlich kenne ich ihn noch nicht so lange, aber er gehört einfach dazu. Er ist ein Schatz und baut mich immer wieder auf. Eine 2. Familie im Welschland. Wer kann das schon sagen. Am Morgen als ich ankam, gingen meine Expo-Mama, Expo-Papi, Ich und sein geliebter VW-Bus(er sammelt solche Exemplare mit Liebe) nach Bellevue. Einer der schönsten 10 Orte der Welt, so wie mir gesagt wurde. Ich kann euch sage, das war ein reinster Traum dort. Gut, der Ort bestand aus 5 Sterne Hotels, teure Restaurants und Villen an Villen, aber bei dieser offenen Terrasse bei einem Restaurant mit diesem schönen Ausblick, war das so was von egal. Man sollte unbedingt in seinem Leben diesen Ort einmal aufsuchen. Es lohnt sich, ich schwöre es!

Dann ging es auf einen Berg! Jaa auf einen Berg! Mit dem VW-Bus. Ich starb fast dabei, Grund: Herzinfarkt. Ich hasse Wald und Bergstrassen. Dies Kurven und engen Strassen, lassen mich jedes Mal wieder innerlich verzweifeln. Dann würde ich am liebsten selber fahren,- denn dann würde ich sofort den Schlüssel ziehen und hochlaufen. Der Berg nannte sich ‚dent de jaman’,- ich hoffe es stimmt wie ich ihn benannt habe... . Wir gingen natürlich nicht hoch, aber genau unter dem Aufstieg zum Berg hatte es ein nettes Bergrestaurant. Dort assen wir Mittagessen. Der Aufstieg mit dem Auto war mehr als unangenehmen. Wie gesagt, spielten meine Nerven verrückt und zum anderen war der Druck für den Fuss absolut nicht das Wahre. Als wir oben ankamen, war aber alles wieder paletti.

Nach dem nervlich-kaputt-machenden Abstieg mit dem Auto, spürte ich die Müdigkeit. Um diese Zeit, am Nachmittag ist eigentlich mein Grossmutterschläfchen an der Reihe, aber ich wollte doch die Zeit mit meiner Expo-Familie geniessen, also versuchte ich durchzuhalten. Wir fuhren durch die Stadt Montreux, diese Stadt ist absurd und grässlich. Mein Expo-Papi sagte, dies sei das Monaco der Schweiz und am See gäbe es schöne Aussichtspunkte. Glaube ich sofort, aber ehrlich gesagt, kann man auch von anderen kleinen Städten am Lac léman schöne Aussichtspunkte haben. Was vorallem an dieser Stadt noch am ehesten echt war, waren die künstlich gepflanzten Palmen. Alles überteuert, die Menschen liefen mit Gucci und Versace Kleider durch die Strasse und wenn nicht, vielen diese Menschen mehr als auf. Nicht zu vergessen die Pelzmäntel, die aufgespritzten Lippen und die gemachten Busen. Meine Lieben, es war am Nachmittag und ein solcher Anblick konnte ich an jeder Strassenecke beobachten, nicht zu vergessen die schleimig übergelten Mercedes und BMW fahrenden Männer welche mit einer 40 jährig jüngeren Frauen unterwegs waren. Meine Güte und ich dachte dies gäbe es nur im Fernsehen. Iiiiiiiiiiiiiiiiii.

Neben Montreux machten wir kurz einen Stopp und gingen in einen Innenhof eines Schlosses. Kurze Aussicht über den Genfersee, etwas zu trinken und weiter ging es. Auch das war wirklich schön.

Wir fuhren in ein Nachbarsstädtchen von Lausanne. Dort wollte mir mein Expo-Papi seine Sammlung an VW-Büsschen zeigen. Früher hatte er mehr heute sind es gesamthaft ’nur’ noch 3 plus einen super tollen Töff. Eine Sportmaschiene. Ich war sofort verliebt. Nach diesem Autorundgang ging es wieder zu meiner Familie zurück nach Hause und mein Expo-Papi und ich hörten Musik. Er hat eine tolle Musikanlage und lässt bei toller Musik die Lautstärke auch dementsprechend lauter erklingen und ich dachte immer ich sei die Einzige bei welcher die Musik nicht genügend laut ertönen kann(ein weiterer Grund warum ich wahnsinnig gerne in den Ausgang geheJ). Mein Expo-Papi ist ein grosser Fan von original und ungefälschten Studioaufnahmen und eben so ein grosser Fan von Elvis Presley. Viele Lieder hörten wir von ihm. Weiter hörten wir einige Stücke von den Beatles, wobei ich bemerken musste, dass die Lieder bevor Ringo Star in den Ring stieg mir nicht gefallen, weil ich sie als eher schlechte Covers von Elvis Presley warnehme. Kein Wunder! Die Beatles waren riiiesen Fans vom King of Rock. Der eigene Stil bekamen sie erst als sie richtig komplett waren und sie den einzig waren Brian Epstein als Produzent bekamen. Dies ist meine Meinung dazu.

Später gab es Abendessen, aber ehrlich gesagt, hatte ich vom deftigen Mittagessen und durch meine Müdigkeit kaum mehr Hunger, obwohl das Essen wirklich gut war. Das mag ich nicht, wenn ich nicht fertig essen kann. Zum Glück nahmen sie es mir nicht böse.

Am Schluss bekam ich noch den Teddybär zu Gesicht, welcher mein Expo-Papi schon seit der Geburt hat. I.Ö war der süss. Kaum mehr Haare dran, aber er schien glücklich.

Danach suchte ich mir einen Zug heraus, weil ich wirklich kaputt und müde war und ging um viertel nach 9 Uhr auf den Zug wieder nach Hause. Ich war froh, denn ich konnte wirklich nicht mehr. Ja mein Körper braucht nun einfach ein wenig Zeit. Der Tag war trotzdem wunderschön und ich genoss es wieder mal meine Expo-Familie zu sehen. Sie sind wirklich toll. Danke 1000 Mal für diesen schönen Tag. J

Ansonsten gibt es kaum etwas Spannendes zu erzählen. Ich bin trotz Verletzung immer noch schusselig wie am 1. Tag. Ich verstecke nun noch zusätzlich meine eigenen Stöcke oder finde meine Medikamente nicht, welche eigentlich vor meiner Nase wären. Ich schone mich auch was Schmerzen anbelangt nicht. Türkanten, die Ecken der Wände oder Stühle welche mir im Weg sind, dies knallt alles gegen mich ab und zu. Auch bin ich trotz meines invaliden Daseins, keinen Schritt besser was die Pünktlichkeit mit der SBB anbelangt. Nur habe ich nun einen trifftigen Grund genervt zu sein über die SBB und zu fluchen, schliesslich bin ich gehbehindert,- zur Zeit! Anstatt 3 Minuten(mit Springen) habe ich nun im Stock-Schnellzugtempo 5.5 Minuten an den Bahnhof. Leider weiss ich das und bevorzuge daher die überpünktliche Variante. Auch in Krüppelverfassung lernt Elsbeth keinen Stock dazu. Es gibt aber auch einen Vorteil: Die Trottoirränder, sind zur Zeit nicht mehr so verhasst. Da ich viel an den Boden schauen muss, wegen dem Fuss, fallen mir diese doch tatsächlich auf. Auch Löcher oder unebene Wege realisiere ich zur Zeit. Leider bleibt da nicht mehr so viel zum Träumen, daher leiden die Chefs(Ticketkontrolleure im Zug) darunter. Ich schaue viele Male aus dem Fenster im Zug und bin in einer anderen Welt. Schon einige Male musste mich ein Chef aus meinen Träumen mit einem kurzen Schütteln meines Armes entreissen. Entschuldigung es gibt einfach Dinge an mir welche nicht veränderbar sind.

Ich wünsche allen einen schönen Altweiber-Sommer.

Liebe Grüsse

Elsbeth